Trotz Tarifreform: Telekom Austria bleibt für Business-Kunden teuer

Nur ein privater Anbieter hat noch höhere Tarife

Wien (OTS) - Trotz der jüngsten Tarifreform rangiert die Telekom Austria noch immer im obersten Preissegment der Festnetz-Anbieter für Geschäftskunden. Dies ergab jetzt eine Untersuchung des "Österreichischen Industriemagazins".

Zwar konnte die Telekom Austria den Abstand zu den Tarifen der privaten Konkurrenz verkleinern, doch European Telecom, Cybertron oder etwa Tele2 zogen per 1. September ebenfalls mit kräftigen Preissenkungen nach.

Laut dem vom "Österreichischen Industriemagazin" durchgeführten Ranking erweist sich die Priority Telecom für zwei von drei Business-Kunden als günstigste Telefongesellschaft. Der Kabelnetzbetreiber ist im Vergleich zu den Tarifen der Telekom Austria für Mittelbetriebe um rund 36,8 Prozent billiger, für Kleinbetriebe gar um 45,5 Prozent. Bei Global One spart ein zur Referenz herangezogener Kleinstbetrieb mit rund 7.000,- ATS Telefonrechnung im Doppelmonat mit 29,8 Prozent am meisten.

Höhere Tarife als die Telekom Austria hat laut dem "Österreichischen Industriemagazin" nur TNS. Die Telefonrechnung für den Referenz-Mittelbetrieb (36.365,- ATS im Doppelmonat) war bei dem Privaten um neun Prozent höher als bei der Telekom Austria.

Im Gegensatz zu den meisten anderen derartigen Vergleichen stützt sich das monatliche Ranking des "Österreichischen Industriemagazins" nicht auf die einzelnen Tarife, sondern auf reale Telephonrechnungen. Als Muster dazu dienen der Kleinstbetrieb mit 6.920,- ATS Telefonkosten im Doppelmonat, der Kleinbetrieb mit 17.847,- ATS und ein Mittelbetrieb mit 36.365,- ATS Telephongebühren im Doppelmonat. Um den Vergleich noch realistischer zu gestalten und das Gesamtergebnis nicht zu verzerren, wurden Betriebe ausgewählt, die kein besonders hohes Gesprächsaufkommen in bestimmte Staaten haben. Telefonate innerhalb der Netze der Privatanbieter und Optionalrabatte für frei wählbare Gesprächspartner und Destinationen werden nicht berücksichtigt. Genauso verhält es sich mit den durch Sekunden - oder Impulsverrechnung ergebenden Differenzen.

Die aktuellen Ergebnisse können auf der Homepage des "Österreichischen Industriemagazins" nachgelesen werden:
www.industriemagazin.at/heft/9909/tele.html

Einsparungen für Kleinstbetriebe
Global One 29,8 %
Priority 28,4 %
European
Telekom 26,3 %
Cybertron 23,8 %
Multikom 23,4 %
Tele2 22,2 %
Teleforum 13,2 %
UTA
(indirekt) 12,0 %
One 12,0 %
RSLCOM 11,9 %
TelePassport 11,6 %
max.mobil 10,2 %
MIT Home 5,8 %
TNS 4,6 %

Einsparungen für Kleinbetriebe
Priority 45,5 %
Tele2 41,4 %
European
Telekom 40,8 %
Multikom 40,3 %
max.mobil 31,9 %
Cybertron 31,7 %
One 31,2 %
Global One 31,1 %
UTA (indirekt) 30,3 %
RSLCOM 24,7 %
TelePassport16,0 %
Teleforum 10,7 %
MIT Home 8,8 %
TNS 6,6 %

Einsparungen für Mittelbetriebe
Priority 36,8 %
Cybertron 31,4 %
European
Telekom 30,4 %
Tele2 29,7 %
Multikom 27,5 %
Global One 22,8 %
max.mobil 20,3 %
One 19,7 %
UTA (indirekt)18,5 %
RSLCOM 14,1 %
TelePassport 4,8 %
MIT Business 2,3 %
Teleforum 2,1 %
TNS -9,0 %

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