Auer: Jedes Kind hat Recht auf Kinderbetreuungsplatz

BK Viktor Klima hat Konzept für ein familien- und kinderfreundliches Österreich

St. Pölten, (SPI) - "Bundeskanzler Viktor Klima hat das Konzept für ein familien-, frauen- und kinderfreundliches Österreich. Die wichtigsten Forderungen, wie flächendeckende, leistbare Kinderbetreuungseinrichtungen, ein Bundesrahmengesetz zur Kinderbetreuung, um bestmögliche Qualität in der Kinderbetreuung zu garantieren sowie das Recht eines jeden Kindes auf einen Betreuungsplatz sind die Eckpunkte einer sozialdemokratischen Familienpolitik. Ein gerechtes Karenzgeld, flexible Karenzregelungen, das Recht auf Teilzeit sowie familienfreundliche Arbeitszeiten sind besonders für die Frauen von Bedeutung", freut sich die Sozialsprecherin und SPNÖ-Landesfrauenvorsitzende, Abg. Helene Auer, über das Familienprogramm "mit Zukunft".****

Die Sozialdemokraten haben im Bereich der Familien viel erreicht. Dies zeigt sich durch die Steuerreform und die neue Familienförderung, die rund 6.000 Schilling mehr pro Jahr und Kind im Haushaltsbudget bringen. Auch mit der sogenannten "Kindergartenmilliarde" wurde viel erreicht, denn ein flächendeckender Ausbau von Kinderkrippen, Kindergärten, Betriebskindergärten, Kindergruppen, Horten, Tagesmüttern und Elterninitiativen sind besonders für berufstätige Frauen von Bedeutung. Mutter zu sein und gleichzeitig einen Beruf auszuüben lässt sich nämlich nur dann vereinbaren, wenn die Betreuung in der notwendigen Flexibilität, Qualität und Quantität vorhanden ist. Dazu gehören Öffnungszeiten nach dem Bedarf der Eltern, Gruppengröße entsprechend dem Alter der Kinder, professionelle Aus- und Fortbildung des Personals und eine leistbare Kinderbetreuung.

"Ein Schwerpunkt der Bundesregierung ist auch die Bekämpfung von Gewalt an Kindern und in der Familie. Im Mittelpunkt stehen hier Aufklärung, Schutz und Hilfe für die Opfer sowie Prävention. Mit dem Gesetz zum Schutz vor Gewalt in der Familie wurde ein wichtiger Schritt gesetzt, um auch gegen die sogenannte "private Gewalt" wirksame Instrumente zu haben. Mit dem "Nationalen Aktionsplan gegen Kindesmissbrauch und Kinderpornographie im Internet", der Einrichtung von Hotlines und Beratungsinstitutionen, der Förderung von Kinderschutzzentren, der "Öffentlichkeitsarbeit" in Sachen Gewalt und Missbrauch sowie mit den begleitenden gesetzlichen Maßnahmen ist es gelungen, die Sensibilität der Bevölkerung zu heben und gleichzeitig Aufklärung und Aufdeckung zu steigern. Das Instrumentarium in diesen gesellschaftlichen Problemfeldern wird sicher weiter ausgebaut, denn Gewalt und Missbrauch an Kindern und in der Familie ist nicht tolerierbar und muss mit der vollen Schärfe des Gesetzes geahndet werden", so Auer abschließend.
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