MOLTERER: EIBLSCHROFEN-SCHUTZDÄMME NEHMEN GESTALT AN Modernstes Frühwarnsystem verringert Risiko für die Bevölkerung erheblich

Wien (OTS) - Der Bau der Steinschlag-Schutzdämme beim Eiblschrofen in Schwaz durch den Forsttechnischen Dienst der Wildbach- und Lawinenverbauung im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft schreitet plangemäß voran. Daneben wurde ein modernstes Frühwarnsystem installiert, das es ermöglichte, dass die meisten der gefährdeten Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren konnten. Die Kosten für die Schutzmaßnahmen - rund 60 Millionen Schilling für die Dammbauten und etwa 31 Millionen Schilling für das Mess-System -werden in erhöhtem Ausmaß, und zwar zu 60 bzw. 50 Prozent, aus Mitteln des Katastrophenfonds abgedeckt. Die Arbeiten sollen Ende Oktober abgeschlossen sein. Dies betonte heute Landwirtschaftsminister Mag. Wilhelm Molterer anläßlich der Übergabe der schriftlichen Finanzierungszusage in Schwaz.****

Konkret werden zwei Steinschlagschutzdämme und ein Steinschlag-Schutzzaun errichtet. Bei beiden Dämmen sind die Grünflächenherstellung sowie die Geländeverzahnung einschließlich des notwendigen Bodenabtausches bereits abgeschlossen, die Schüttung des Hauptdammes befindet sich in vollem Gange. Beim Westdamm erfolgt derzeit die Erschließung der Schüttmaterial-Entnahmeflächen. Mit der Errichtung des Schutzzauns wird demnächst begonnen werden.

Das begleitende Mess-System stellt im Fall des Falles eine zeitgerechte Evakuierung der gefährdeten Häuser sicher. Um ein Höchstmaß an Sicherheit für die Bevölkerung zu gewährleisten, wurde in den letzten Tagen zusätzlich die Installation einer Radarmessanlage vorgenommen. Der Bund und das Land Tirol haben dazu ihre Finanzierungsanteile für das Monitoring-System um je fünf Prozent aufgestockt, um die Stadtgemeinde Schwaz finanziell zu entlasten. Damit konnte das Vorhaben, den Betroffenen rasch und unbürokratisch zu helfen, auch in die Tat umgesetzt werden, hob Molterer abschließend hervor.

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