HÖGER: IN ARBEIT INVESTIEREN STATT ARBEITSLOSIGKEIT FINANZIEREN

LHStv. Höger eröffnet Beschäftigungs- & Bildungszentrum der "Startbahn"

Wien (ÖGB-NÖ) Statt die Arbeitslosigkeit zu finanzieren, müssen wir Geld in die Hand nehmen und in neue Arbeit investieren. Denn es genügt nicht, den Menschen Geld zu geben und ihnen gleichzeitig zu sagen, dass man sie eigentlich nicht braucht. Das Projekt "Startbahn", eines der größten und erfolgreichsten Beschäftigungsprojekte Niederösterreichs, ist der Beweis dafür, dass dieser Weg richtig und erfolgreich ist, erklärte der Landesvorsitzende des ÖGB-NÖ, LHStv. Ernst Höger, Samstag bei der Eröffnung des neuen Beschäftigungs- und Bildungszentrums des Vereines "Startbahn" in Bad Vöslau, an der auch ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch, AK-NÖ Präsident Josef Staudinger sowie der Leiter des AMS-NÖ, Dr. Werner Homrighausen, teilnahmen. " Arbeit gibt es in unserer Gesellschaft genug, auch wenn viele dieser notwendigen Leistungen nicht "marktkonform" sind – In den Gemeinden, im Sozial-und Umweltbereich, bei der Altenbetreuung, in verschiedenen "Nischen" des Gewerbes und vielen anderen Bereichen. Durch das Finanzieren von Beschäftigung in diesen Bereichen werden die Menschen wieder in die Arbeitswelt integriert, können ihr Wissen und ihre Fähigkeiten einbringen und einem Bedarf entsprechen, der zwar vorhanden ist, aber weder von der Wirtschaft noch der öffentlichen Hand abgedeckt wird oder werden kann", unterstrich Höger.

Trotz des in Niederösterreich vorbildlichen Engagements des AMS, das letztendlich auch das Projekt der "Startbahn" finanziell erst ermöglicht hat, wird der Großteil der Arbeitslosengelder noch immer zum finanziellen Abfangen der Arbeitslosigkeit aufgewendet. "Unser Ziel muss es sein, stattdessen neue Arbeit und Beschäftigung zu finanzieren und zu schaffen. Denn die Arbeitslosigkeit ist die größte Beleidigung der Menschenwürde und bedeutet weitaus mehr, als nur eine Einkommenseinbusse", stellte der Landesvorsitzende des ÖGB-NÖ klar. Beschäftigungsprojekte wie die Startbahn stellen keine Konkurrenz zur Wirtschaft dar oder wollen mit dieser in einem Wettbewerb eintreten, sie sind vielmehr Wegbereiter des Wiedereinstiegs in die Arbeitswelt und dienen damit den Arbeitslosen ebenso wie der Wirtschaft, die aus diesen Projekten neu motivierte und qualifizierte MitarbeiterInnen übernehmen kann, betonte Höger.
(Forts.)nk

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