Tschechisch-Österreichische Filmtage

Start mit Symposium in Drosendorf

St.Pölten (NLK) - Mit einem Symposium zum Thema "Die Situation des Tschechischen Films von 1989 bis 1999" beginnen morgen, Samstag, in Drosendorf die Tschechisch-Österreichischen Filmtage, die der Filmklub Drosendorf in Zusammenarbeit mit dem Kino Svét in Znojmo/Znaim, der Waldviertelakademie und den beteiligten Kinos veranstaltet. Dabei werden in den Kinos Gmünd, Retz, dem Cinema Paradiso von St.Pölten, dem Kino Art Brno/Brünn, dem Kino Jemnice/Jamnitz und dem Kino Moravia in Trebic 40 Filme gezeigt.

Es sind dies Filme der letzten zehn Jahre, von 1989 bis 1999, ohne Stacheldraht und Kontrolltürme an der gemeinsamen Grenze. Trotzdem ist eine Barriere geblieben, und die Tschechisch-Österreichischen Filmtage sollen ein kleiner Beitrag sein, diese Schranke zu verringern. Am Programm stehen tschechische Filme in Österreich und österreichische Filme in Tschechien, jeweils zum Teil simultan übersetzt, zum Teil als Kopien mit englischen Untertiteln.

Der tschechische Film hat sich in den vergangenen zehn Jahren grundsätzlich gewandelt. Die neuen Filme machen nicht die Vergangenheit zum Thema, werden von einem großen Publikum gesehen und von jungen Regisseuren gedreht.

Die Veranstaltung in Drosendorf beginnt mit der Eröffnung der Ausstellung "Zehn Jahre Offene Grenze" und setzt sich um 16 Uhr mit der offiziellen Eröffnung des Symposiums fort. Um 19.15 Uhr steht dann eine von Mag. Niklas Perzi geleitete Podiumsdiskussion unter prominenter Besetzung am Programm. Am Eröffnungstag werden die beiden tschechischen Filme "Pelišky" (Kleine Nester) und "Jizda" (Die Fahrt) gezeigt. Während im Zentrum von Pelišky die für jüngere tschechische Geschichte zentralen Jahre 1967/68 stehen, ist Jizda ein von drei Wochen abgedrehtes tschechisches Road-Movie der neuen Art.

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