Gelbe Linie für Abwasserentsorgung aufgeweicht

Sobotka: Spitzenförderung ist in begründeten Fällen möglich

St.Pölten (NLK) - Die Aufgabe der Gemeinden war klar: Öffentliche Abwasserentsorgungsgebiete sollten auf einem für 25 Jahre gültigen Plan des Umweltministeriums mit einer gelben Linie umrahmt werden. Sinn dieser "gelben Linie" ist es, vorgesehene Entsorgungsbereiche einmalig festzulegen. Das Ministerium gestand den innerhalb dieser gelben Linie liegenden Gebieten Spitzenförderungen (bis zu 60 Prozent) für den Bau von Abwasseranlagen zu. Außerhalb dieser gelben Markierung wurde bisher nur eine Sockelförderung (um 15 Prozent) gewährt. "Nun war aber", so Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka, "die Landentwicklung in einigen Gemeinden so positiv, daß Nachbesserungen einfach notwendig waren, wie etwa in St.Peter in der Au oder Ybbsitz."

Bisher wurden Änderungsvorschläge der Gemeinden vom Ministerium abgewiesen. "Das Umweltförderungsgesetz sieht nur eine einmalige Festlegung der gelben Linie vor", hieß es. Auf Drängen von Sobotka, von der bisherigen Vorgangsweise abzugehen, zeigt sich das Ministerium schließlich gesprächsbereit. "Jetzt ist in begründeten Fällen eine Ausweitung der ‚Gelben Linie‘ möglich", freut sich Sobotka für die Gemeinden.

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