Prammer: Strahlenfrühwarnsystem mit Slowenien wird bis November 1999 installiert

Österreichs Anti-Atom-Politik setzt sich in der EU durch

Wien (OTS) - Ein positives Ergebnis brachten die gestrigen Verhandlungen zwischen österreichischen und slowenischen Experten zur Vernetzung des österreichischen mit dem slowenischen Strahlenfrühwarnsystem. "Bis November 1999 wird ein Datenaustausch gewährleistet und damit vor allem die kärntnerische und die steirische Bevölkerung bestmöglich geschützt", stellt Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer fest.

Die slowenischen und die österreichischen Experten einigten sich sehr rasch auf ein Gesamtpaket, das in mehrfacher Weise einen raschen Daten- und Informationsaustausch zwischen Österreich und Slowenien sicherstellen wird.

Somit wird das am Atomgipfel-Süd vereinbarte Datum, einen Datenaustausch zum Schutz der Bevölkerung bis November 1999 zu gewährleisten, eingehalten, so Prammer.

Auch die weiteren auf diesem Gipfel vereinbarten Maßnahmen befinden sich bereits in der Umsetzungsphase. Prammer stellt abschließend nochmals klar: "Kein Beitritt zur Europäischen Union mit unsicheren Atomkraftwerken".

Diese konsequente Vorgangsweise Österreichs setzt sich nun auch immer mehr in der Europäischen Kommission durch. Auch die designierten Kommissare Verheugen und Wallström haben sich ganz klar hinter die Position Österreichs gestellt.

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