PUMA bekommt Nachwuchs

Wien, (OTS) Das Pilotprojekt Umweltmanagement PUMA, das
auf Initiative der Wiener Umweltanwaltschaft und der Magistratsdirektion im Amtshaus Wien 8, Friedrich-Schmidt-Platz 5 initiiert worden war, ist erfolgreich. Umweltmanagement soll daher schrittweise auch in anderen Objekten der Stadt Wien -
Amtshäusern, Kindertagesheimen, Bädern, Schulen etc. -eingerichtet und betrieben werden. Die erforderlichen organisatorischen Strukturen wurden bereits geschaffen. Mit einem Erlass des Magistratsdirektors wurden außerdem - um den Aufbau und die Fortführung des Umweltmanagementsystems in weiteren Objekten der Stadt Wien zu ermöglichen und die Voraussetzungen für eine spätere Zertifizierung zu schaffen - zentrale Beauftragte als Verantwortliche für die Durchführung der erforderlichen Arbeiten eingesetzt. Darüber berichtet die Wiener Umweltanwaltschaft in der letzten Ausgabe ihrer Publikation WUA-News.****

Das bis jetzt unter Federführung der Baudirektion und unter wissenschaftlicher Leitung der Wiener Umweltanwaltschaft
betriebene Umweltmanagementprojekt PUMA bekommt damit nun eine
neue Dimension und soll sozusagen Nachwuchs zeugen. Als Umweltmanagerin wird Obermagistratsrätin Mag. Dr. Christine Fohler-Norek, stellvertretende Leiterin der Wiener Umweltanwaltschaft, das Projekt auf strategischer Ebene steuern. Dazu gehören u.a. neben der Formulierung der strategischen Ziele des betrieblichen Umweltschutzes im Magistrat auch die Entwicklung eines Umweltleitbildes, die Ausarbeitung der konzeptionellen inhaltlichen Grundlagen des Umweltmanagementsystems und die
Auswahl der Objekte, die in das Umweltmanagementsystem einbezogen werden sollten.

Projektleiter ist Senatsrat Dipl.-Ing. Heinz Lukesch von der Magistratsdirektion-Stadtbaudirektion. Zu seinen Aufgabe zählt die Leitung und Koordinierung des Gesamtprojektes. In Abstimmung mit
dem Projektleiter sollen u.a. die Umsetzung von im Rahmen des Umweltmanagementsystems erarbeiteten Maßnahmen (z.B. Verfahrens-und Arbeitsanweisungen, Dokumentenlenkung, Prüf- und Controllingvorschriften) erfolgen und ein Ausbildungsplan im Hinblick auf das Umweltmanagementsystem erarbeitet werden. Er schlägt auch die Umweltbeauftragten für die einzelnen Objekte vor.

Zur Umsetzung der PUMA-Ziele in anderen städtischen Objekten wurden auch ein Energiemanager - mit der Verantwortung für die Aspekte der energetischen Optimierung der in das Umweltmanagementsystem eingebundenen Objekte -sowie ein Abfallmanager - mit der Verantwortung für die Aspekte der Abfallwirtschaft in den betreffenden Objekten - eingesetzt. (Schluss) hrs/wua

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