Haider löst EU-Wahlpreis ein

3.0000 trotz Regens bei FPÖ-Obmann in St. Georgen

Wien, 1999-09-03 (fpd) - Rund 3.000 Menschen besuchten gestern, Donnerstag abend, trotz strömenden Regens eine Festveranstaltung mit FPÖ-Bundesparteiobmann LH Jörg Haider, Spitzenkandidat Thomas Prinzhorn und zahlreichen oberösterreichischen Spitzenpolitikern in St. Georgen am Fillmannsbach. ****

Die oberösterreichische Gemeinde hatte bei der EU-Wahl am 13. Juni mit 58,64 Prozent das österreichweit beste Ergebnis für die FPÖ eingefahren und damit den von der FP durchgeführten Wettbewerb gewonnen. Erster Preis war eine Festveranstaltung mit Jörg Haider. Im laufenden Wahlkampf für die Nationalratswahl am 3. Oktober löste Haider diesen Preis nun ein. Für den FPÖ-Obmann war der Besuch in St. Georgen ein Heimspiel, das Haider sichtlich genoß: In der kleinen Gemeinde regiert die FPÖ seit 1949 mit absoluter Mehrheit.

Es werde das einzige Mal sein, daß die FPÖ ihre Wähler "im Regen" stehen lasse, entschuldigte sich der FPÖ-Obmann für das schlechte Wetter. Noch nach den dunklen Wolken strahle mit Sicherheit wieder ein blauer Himmel. Das gelte auch für den 3. Oktober, wo die Österreicher das "rot schwarze Gewitter" abwählen und der SP/VP-Koaliton "heimleuchten" könnten, um die Mißwirtschaft von Klima und Schüssel zu beenden. Haider: "Wir haben bewiesen, daß wir es besser machen können. Allein in hundert Tagen haben wir in Kärnten mehr Lösungskompetenz gezeigt, als die Koalition in 13 Jahren Regierung." SPÖ und ÖVP seien ein "Macht- und Eigenversorgungskartell", daß die Interessen der Österreicher ignoriere, kritisierte Haider: "Schaffen wir ein Ergebnis wie in St. Georgen, dann stellen wir Klima und Schüssel am 3. Oktober den Delogierungsbescheid aus." (Schluß)

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