Im Licht des Großen Buddha / Jahrhundert-Ausstellung im Museum für Ostasiatische Kunst Köln

Köln (ots) - - Querverweis: Bild wird über obs versandt und ist abrufbar unter:
http://www.newsaktuell.de/4d.acgi$SendPICS?A107357

"Im Licht des Großen Buddha: Schätze des
Todaiji-Tempels, Nara" ist der Titel einer Ausstellung, die vom 11. September bis zum 10. November 1999 im Kölner Museum für Ostasiatische Kunst zu sehen ist. Gezeigt werden einige der bedeutendsten Nationalschätze Japans. Die einzigartigen Kunstwerke stammen aus dem Todaiji-Tempel in der alten japanischen Kaiserhauptstadt Nara. Die Schirmherrschaft für die Jahrhundertschau hat der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Dr. h.c. Johannes Rau übernommen.

Zu den ausgestellten Objekten zählen 12 Nationalschätze und 46 Wichtige Kulturgüter. Es handelt sich dabei nicht um museale Kunstwerke, sondern um Kultgegenstände, die bis heute in religiöse Zeremonien eingebunden sind. Die Malereien, Skulpturen und Kultgegenstände sind zum Teil mehr als 1200 Jahre alt. Aus konservatorischen Gründen und auf Wunsch des japanischen Kultusministeriums können die Kostbarkeiten nur acht Wochen lang exklusiv in Köln gezeigt werden. Anschließend kehren sie nach Japan zurück.

Einige Exponate sind selbst in Japan nur an einem Tag im Jahr öffentlich zugänglich: In Köln werden diese Objekte während der gesamten Ausstellungsdauer gezeigt. Um den religiösen Charakter der Exponate zu wahren, werden für die Dauer der Ausstellung Mönche des Tempels täglich zwei buddhistische Rituale im Museum für Ostasiatische Kunst abhalten. Als nationales Heiligtum prägt der buddhistische Tôdaiji-Tempel noch heute das Identitätsgefühl der Japaner. Am 11. September findet ab 9.30 Uhr im Japanischen Kulturinstitut direkt neben dem Museum ein Symposium mit Vorträgen namhafter Wissenschaftler statt: Themen sind die Rolle des japanischen Buddhismus in Vergangenheit und Gegenwart und die kunsthistorische Bedeutung der Schätze des Tôdaiji. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Gesamtkosten der Jahrhundertschau liegen bei mehr als drei Millionen Mark, der Versicherungswert beträgt 215 Millionen Mark.

ots Originaltext: Museum für Ostasiatische Kunst
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

Rückfragen bitte an:
Museum für Ostasiatische Kunst
Marcel Krenz
Tel: 0221-9405 1840
E-Mail: mok@mok.museenkoeln.de

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | EUN/OTS