Spatenstich für die Umfahrung Ziersdorf

Ab 2003 Ende der großen Verkehrsbelastung

St.Pölten (NLK) - Nach fast 5jähriger Planung ist es soweit: Heute Mittag nahmen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Wirtschaftsminister Dr. Hannes Farnleitner den Spatenstich für die Umfahrung von Ziersdorf an der Horner Bundesstraße B 4 vor. Dieses 5 Kilometer lange Straßenstück verläuft nach Unterfahrung der Franz Josefs- Bahn südwestlich von Ziersdorf bis zur Kreuzung der B 4 mit der Landeshauptstraße 43 in Großmeiseldorf. Im Zuge der Umfahrung werden drei Anschlußstellen gebaut. Die Kreuzung mit der Trasse der Bundesbahn ist eine von vier neuen Brücken, die im Zuge der Umfahrung errichtet werden. Bei den Erdarbeiten wurden Hügelgräber und Siedlungen aus der Jungsteinzeit bis Hallstattzeit (3000 bis 500 v. Chr. Geburt) gefunden, die bis zum kommenden Frühjahr durch das Bundesdenkmalamt archäologisch aufgearbeitet werden. Die Umfahrung Ziersdorf wird eine Fahrbahnbreite von 8,5 Metern aufweisen und Gesamtbaukosten von 205 Millionen Schilling verursachen. Die Anschlußstelle Ziersdorf Mitte ist gleichzeitig als Verbindung zu einem geplanten Gewerbepark ausgeführt.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll meinte, die Bevölkerung habe es sich verdient, daß der Verkehr nicht mehr durch Ziersdorf rollt und die Lebensqualität maßgeblich beeinträchtigt: Mit der Umfahrung werde auch ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet, die Horner Bundesstraße als europäischer Verkehrsweg werde entscheidend aufgewertet und damit Niederösterreich als wirtschaftlicher Standort noch attraktiver gemacht.

Bundesminister Dr. Hannes Farnleitner erörterte die Philosophie der Ortsumfahrungen. Man müsse von einem Bauverbot entlang solcher Umfahrungen ausgehen, um nicht später wiederum mit ähnlichen Problemen konfrontiert zu werden, wenn derartige Umfahrungen durch Geschäftsansiedlungen abermals zu Hauptstraßen würden. Das Verkehrskonzept für Niederösterreich sehe eine Investitionssumme von 15 Milliarden Schilling in den nächsten Jahren vor, womit der neuen Stellung Niederösterreichs im historischen Herzen Europas Rechnung getragen werde. Man könne die nächste Zeit als das Zeitalter des Straßenbaues für Niederösterreich bezeichnen, meinte Farnleitner.

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