Haupt weist perfide Unterstellung Bartensteins entschieden zurück

Wien, 19989-09-02 (fpd) Die heutige perfide Unterstellung Bartensteins, die Freiheitlichen würden mit ihrer Forderung nach Lebenslang für Kinderschänder gleichsam die Wiedereinführung der Todesstrafe für Mörder fordern, wies der freiheitliche Klubobmannstellvertreter Mag. Herbert Haupt auf das schärfste zurück. ****

"Lebenslang bedeutet heutzutage in der Praxis nur mehr 20 Jahre Haft, und aus diesem Grund ist diese Forderung von uns Freiheitlichen absolut gerechtfertigt", so Haupt.
"Wir haben derzeit das Glück, einen Bundespräsidenten zu haben, der von seiner Möglichkeit der Amnestie keinen Gebrauch macht, wenn es sich dabei um Kinderschänder handelt. Es ist aber zu befürchten, daß sich diese positive Entwicklung, wenn Präsident Klestil nicht mehr kandidieren darf, wieder ändern wird.
Aus diesem Grund halten wir Freiheitlichen die Forderung nach "lebenslang für Kinderschänder" aufrecht, da - im Gegensatz zum Täterschutz - die lebenslangen Schäden mißbrauchter Kinder, beim Familienminister offensichtlich wenig Gehör finden", meinte Haupt.

Abschließend forderte Haupt den Ausbau der in Österreich nur rudimentär vorhandenen Einrichtungen der psychologischen Betreuung von Verbrechensopfern. (Schluß)

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