FPÖ-Kritik an Tröpferlbad-Verkauf in der Florianigasse

Wien, (OTS) Kritik am Verkauf des Tröpferlbades in der Florianigasse äußerte der Freiheitliche LAbg. Kurth-Bodo Blind am Donnerstag in einem gemeinsamen Pressegespräch mit der Stellvertretenden Vorsitzenden des Gemeinderatsausschusses für Planung und Zukunft FPÖ-LAbg. Susanne Kovacic. Auch die Einschaltung des Kontrollamtes sei in diesem Fall, so Blind, notwendig.

Von den ursprünglich 13 Anbietern seien, so Blind, sieben "in einem geheimen Ausleseverfahren ausgeschieden worden". Darunter
sei auch der Bestbieter gewesen. Jener Bieter, der nun den
Zuschlag erhalten soll, habe kein konkretes Sozialprojekt
angeboten wie vom Bezirk gewünscht. Erst nach einem Schreiben der zuständigen Magistratsabteilung habe dieser Bieter das Wiener Hilfswerk als Sozialprojekt in einem Teil der Räume des ehemaligen Tröpferlbades akzeptiert. Insgesamt seien die Vorgänge um diesen Verkauf aufklärungsbedürftig, erläuterte der FPÖ-Politiker und kündigte an in der kommenden Sitzung des Wiener Gemeinderates eine Kontrollamtsprüfung zu beantragen.

Für LAbg. Susanne Kovacic stellen diese Vorgänge ein Beispiel dafür dar, dass sich Bezirke mit ihren Wünschen nach sozialen und kulturellen Einrichtungen immer weniger durchsetzen können. Als weitere Beispiele nannte Kovacic die Nachnutzung der ehemaligen Poliklinik. Der Nutzungsmix, der vom Bezirk gewünscht war, blieb weitgehend unberücksichtigt. Nun ist aus dem Gebäude ein Bürohaus für den Krankenanstaltenverbund geworden. Auch die Umsetzung der Neunutzung der Stadtbahnbögen gehe äußerst schleppend voran, kritisierte Kovacic. Weiters forderte die FPÖ-Landtagsabgeordnete mehr Platz für Skater im öffentlichen Raum. (Schluss) js/vo

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