Neue Herzschrittmachertechnologie konnte das Auftreten von Vorhofflimmern verhindern

Studie gibt Aufschluss über das Auftreten von Vorhofflimmern

Wien (OTS) - Zum ersten Mal kommt eine Studie, die unlängst von europäischen und kanadischen Ärzten veröffentlicht wurde, zum Schluss, daß mehr als 80% der Episoden von Vorhofflimmern durch Herzschrittmacher beeinflußt werden könnten. Mit Hilfe spezieller Herzschrittmachertechnologie könnte das Auftreten von Vorhofflimmern-Episoden verhindert werden, was zu einer Verzögerung des Fortschreitens der Krankheit führen würde. Die besagte Studie, für die die europäischen und kanadischen Mitglieder der Studiengruppe "AF-Therapy" verantwortlich zeichnen, ist die größte ihrer Art und Vorhofflimmern in der Analyse des Verursachungsmechanismus liegt. Bleibt das Vorhofflimmern unbehandelt, so erhöht sich das Risiko eines Schlaganfalls hervorgerufen durch Blutgerinsel, die sich im Vorhof bilden, auf das Fünffache.

In der ersten Phase dieser Multicenter-Studie wurde 107 Patienten der Herzstimulator Vitatron Selection (TM) AF 1.0 implantiert. Dank seiner hoch entwickelten Möglichkeiten zur Aufzeichnung von Rhythmusstörungen ist dieser Stimulator in der Lage, den Arzt über das Auftreten und das Einsetzen von Vorhofflimmern zu informieren.

Im Vergleich zu früheren Daten, die mit Hilfe von herkömmlichen Überwachungstechniken (z.B. 24h Holter, etc.) ermittelt wurden, konnten während der Studie mittels dieser fortgeschrittenen Diagnostik des Herzstimulators Vitatron Selection (TM) AF 1.0 zehnmal so viele Vorhof-Rhythmusstörungen identifiziert werden.

Das Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Arten von Herzrhythmusstörungen. Schätzungen zufolge sind weltweit 5 Mio. Menschen davon betroffen, und jedes Jahr werden 720.000 neue Fälle diagnostiziert. Unter den Herzpatienten ist das Vorhofflimmern bei weitem die häufigste aller Diagnosestellungen, die zu einer Hospitalisierung führen. Frühere Studien haben ergeben, daß die Zahl der Todesfälle bei der Studiengruppe bei Auftreten von Vorhofflimmern doppelt so hoch war.

Der Herzstimulator Vitatron Selection (TM) AF 1.0 speichert abrufbare Informationen über Auftreten und Dauer von Vorhofflimmern-Episoden zusammen mit Zeitmarken. Zudem werden im Stimulator vor dem Beginn einer Episode sowie während des Eintretens des Vorhofflimmerns Schlag-für-Schlag-Daten gesammelt und gespeichert, anhand welcher der Arzt die möglichen Ursachen analysieren kann.

Professor A.J. Camm vom Londoner St.George's Hospital, der Leiter der Studie, meint: "Es gibt zwar viele Möglichkeiten der präventiven Behandlung von Vorhofflimmern, aber der Vitatron Selection (TM) AF 1.0 könnte eine der besten Alternativen bieten."

Zudem erwähnt Professor Camm: "Über 80% der Vorhof-Rhythmusstörungen einschliesslich Bradykardien, vorzeitiger Herzschläge, Pulsabfälle und frühzeitige Wiederauftreten der Erkrankung lassen sich mit einem Schrittmacher behandeln, was das Auftreten von Vorhofflimmern sehr wohl verhindern könnte."

Vitatron ist bemüht, in enger Zusammenarbeit mit Ärzten innovative Behandlungsmöglichkeiten für komplexe Krankheitsbilder auf den Markt zu bringen. In den nachfolgenden klinischen Phasen der Studie soll die Effektivität der neuartigen Behandlungsmöglichkeiten in der Vorbeugung des Vorhofflimmerns auf die Probe gestellt werden.

Die Vitatron hat ihren Hauptsitz im niederländischen Dieren, die Internet-Adresse lautet www.vitatron.com.

(Siehe auch APA/AOM-Original Bild Service www.ots.apa.at/file-service/4105.htm)

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