Stimmungsmache!

Wirtschaftskammer kontert Vorwürfe über schlechte

Wien (OTS) - Arbeitsbedingungen im Handel =

Die niederösterreichische Wirtschaftskammer weist
die von der Arbeiterkammer erhobenen Vorwürfe über angeblich schlechte Arbeitsbedingungen im niederösterreichischen Handel zurück. "Die Studie läßt mehr Fragen offen, als sie beantwortet", kritisiert Wirtschaftskammerpräsident Ing. Peter Reinbacher. Das Sample sei nicht unbedingt repräsentativ, im Detail wären noch viele Punkte erklärungsbedürftig.

"Arbeiterkammer und Gewerkschaft betreiben tagespolitische Stimmungsmache auf dem Rücken der Unternehmer" ärgert sich Handels-Sektionsobmann Ing. Josef Schirak. Es würden nicht nur gefährliche Emotionen geschürt, sondern es werde auch versucht, einen Keil zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu treiben. "Seit Jahren erzielt der niederösterreichische Handel ein über dem österreichischen Durchschnitt liegendes Ergebnis. Dies ist nur mit motivierten Mitarbeitern möglich", betont Schirak.

Im Übrigen seien klassenkämpferische Erklärungsmuster in keiner Weise dazu angetan Probleme zu lösen, meint die Wirtschaftskammer. Statt ständig nach noch mehr Kontrolle durch die Arbeitsinspektorate zu rufen, sollten sich die Arbeitnehmervertreter mehr mit betriebswirtschaftlichen Erfordernissen auseinandersetzen. So wäre es hoch an der Zeit zum Teil absurde arbeitnehmerschutzrechtliche Bestimmungen abzuschaffen. "Damit würde den Unternehmern und Unternehmerinnen nicht nur das Wirtschaften erleichtert, sondern auch ein ernstzunehmender Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung geleistet!", betont Präsident Reinbacher abschließend.

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