Partik-Pable: DNA-Tests: "Bei allen unbedingten Freiheitsstrafen durchführen"

"Innenminister Schlögl setzt spät aber doch wieder FPÖ-Forderung zumindest teilweise um"

Wien, 1999-09-02 (fpd) - "Generell muß bei allen Straftätern, die zu einer unbedingten Freiheitsstrafe verurteilt worden sind, ein DNA-Test vorgenommen werden", forderte heute die freiheitliche Sicherheitssprecherin Abg. Dr. Helene Partik-Pable. ****

In Österreich, so Partik-Pable weiter, stünde "genügend Kapazität", eine DNA-Analyse zu machen, zur Verfügung. Auch sei ein solcher Test mit ca. 1.000 Schilling nicht wirklich teuer. "Weder zeitmäßig noch finanziell würden so groß angelegte Tests somit die Exekutive belasten, vor allem bringen solche Tests aber mehr Sicherheit für die Bevölkerung und auch die Prävention darf dabei nicht außer Acht gelassen werden", erklärte Partik-Pable.

Spät aber doch habe es Schlögl geschafft, wieder eine freiheitliche Forderung, zumindest teilweise, zu übernehmen. Nur gehe Schlögls Ankündigung nicht weit genug, da der Innenminister die groß angelegte Serie von DNA-Tests in den Gefängnissen nur bei besonders gefährlich eingestuften oder bei Rückfalltätern in Betracht ziehen möchte. Gerade aber die Praxis in anderen Ländern zeige, daß viele Täter durch eine solche Analyse entdeckt worden seien, die eine viel geringere Strafhandlung gesetzt hätten, als für die sie gesucht worden seien. "Daher wurden viele gefährliche Gewalttäter erst dann erwischt, als sie einen "kleinen" Diebstahl begingen", betonte Partik-Pable abschließend. (Schluß)

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