Prammer: Vereinbarungen des Atomgipfels-Süd werden umgesetzt

Strahlenfrühwarnsystem mit Slowenien wird schnellstens realisiert.

Wien (OTS) - Die am 20.Juli 1999 beim Atomgipfel-Süd in der Steiermark getroffenen Vereinbarungen werden derzeit umgesetzt, betont Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer. Heute findet ein Treffen zwischen österreichischen und slowenischen Experten statt, um eine rasche Vernetzung des Strahlenfrühwarnsystems zu erreichen. Dabei ist geplant, einen in Slowenien installierten sogenannten Aerosolmonitor mit dem österreichischen System zu verbinden. "Noch im November 1999 wird dieses System installiert. Damit ist ein rascher Schutz der österreichischen und speziell der Kärntner Bevölkerung garantiert", so Prammer.

Weitere Punkte des am 20.Juli 1999 vereinbarten Sicherheitspakets zum Kernkraftwerk Krsko werden derzeit erarbeitet. Die geplanten Maßnahmen wurden den Ländern bereits zur Stellungnahme übermittelt. Diese Stellungnahmen sind nun zum Großteil eingelangt und werden derzeit eingearbeitet.

"Die österreichische Bundesregierung unterscheidet in keinster Weise zwischen grenznahen Atomkraftwerken an der Nord- und an der Südgrenze Österreichs. Es ist unser erklärtes Ziel, daß beitrittswillige Staaten nur mit AKWs, die dem Stand der Technik entsprechen, Mitglied der EU werden können. Das gilt für das Kernkraftwerk Krsko ebenso wie beispielsweise für das tschechische AKW Temelin", stellt Prammer abschließend fest.

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