Prammer: Verheugen bestätigt - Kein EU-Beitritt mit unsicheren AKWs!

Designierter EU-Erweiterungskommissar Verheugen bestätigt Österreichs konsequente Anti-Atompolitik

Wien (OTS) - Österreichs konsequente Anti-Atom-Politik setzt sich auch in der Europäischen Union durch, betont Konsumenteschutzministerin Barbara Prammer. Heute hat sich der designierte EU-Kommissar für die Erweiterung, Günter Verheugen, für die Abschaltung der unsicheren Atomkraftwerke Bohunice in der Slowakei, Ignalina in Litauen und Kosloduj in Bulgarien ausgesprochen.

Er vertritt damit diesebe Position wie die östereichische Bundesregierung. Im Juli 1999 hat sich Österreich im Anti-Atom Aktionsplan der Bundesregierung für eine Schließung unsicherer AKWs noch vor einem EU-Eintritt ausgesprochen, betont Prammer.

Erst gestern hat die Konsumentenschutzministerin dem slowakischen Wirtschaftsminister im Rahmen der österreichischen Stellungnahme zum slowakischen Energiekonzpet mitgeteilt, daß ein EU-Beitritt der Slowakei mit einem AKW Bohunice nicht möglich sein wird und bis zum EU-Gipfel in Helsinki konkrete Schließungspläne vorgelegt werden müssen. Dasselbe gilt für die Atomkraftwerke Kosloduj in Bulgarien und Ignalia in Litauen.

Diese drei gefährlichen AKWs müsssen zum Schutz der Menschen unbedingt schleunigst geschlossen werden. Es ist sehr erfreulich, daß auch der designierte EU-Kommissar Verheugen diese Linie vertritt und Österreich somit Rückendeckung aus der EU erhält. "Ebenso wie in der Gentechnik setzt sich auch in der Atompolitik die konsequente Haltung Österreichs in der EU durch", so Prammer abschließend.

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