ots Ad hoc-Service: KIH AG <DE0006921703> Restrukturierung bei KIH zeigt Erfolg

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Die zur Rheinmetall Elektronik AG gehörende KIH-Gruppe hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 1999 den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum - bei einem vergleichbar gerechneten Konsolidierungskreis - um 5,1 % auf 82,2 Mio. DM erhöht. Für das gesamte Geschäftsjahr 1999 liegen die Umsatzerwartungen bei rd. 160 Mio. DM.

Der Auftragseingang hat sich im ersten Halbjahr 1999 ebenfalls mit einem Anstieg um 18,9 % auf 87,2 Mio. DM positiv entwickelt. Zu dieser Entwicklung trugen insbesondere die PAT-Gesellschaften (Baumaschinenelektronik/Verkehrstelematik) mit 65,7 Mio. DM (+ 29,7 %) bei, während das Ordervolumen bei der EBT (Optronische Bauelemente) mit 21,5 Mio. DM leicht unter dem Vorjahresniveau lag. Der Auftragsbestand zum 30. Juni 1999 kletterte auf 39,1 Mio. DM, was einem vergleichbaren Zuwachs von rd. 42 % entspricht.

Die Personalentwicklung mit 670 Mitarbeitern zum 30. Juni 1999 spiegelt im Vergleich zum Vorjahresstichtag (717 Mitarbeiter) die Durchführung der notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen wider, die sich - wie auf der Hauptversammlung der Gesellschaft in Ettlingen am 8. Juni 1999 angekündigt - mit der Schließung von Betriebsstätten in Shannon/Irland und Essen im 2. Halbjahr 1999 fortsetzen werden. Zum Jahresende 1999 wird die KIH-Gruppe einen Personalstand von rd. 625 Personen haben.

Die bereits 1998 begonnenen tiefgreifenden Sanierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen zeigen in der Ergebnisentwicklung der KIH-Gruppe für das 1. Halbjahr 1999 erste positive Veränderungen. Das Betriebsergebnis liegt mit 2,5 Mio. DM per 30. Juni 1999 erstmals wieder im positiven Bereich. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit -0,1 Mio. DM deutlich über dem vergleichbaren Vorjahreswert von -2,0 Mio. DM und entspricht damit den Erwartungen.

Die angekündigte Schließung der Fertigungsstätte in Irland führt aufgrund von notwendigen Rückstellungen nochmals zu einem zusätzlichen außerordentlichen Verlust in Höhe von 3 Mio. DM, so daß zum 30. Juni 1999 ein Verlust vor Steuern von 3,1 Mio. DM ausgewiesen wird (Vorjahr: -3,9 Mio. DM). Die mit dieser Standortschließung verbundenen Aufwendungen, die zu wesentlichen Teilen auf Abfindungen für die rd. 40 betroffenen Mitarbeiter beruhen, werden sich durch günstigere Fertigungs- und Beschaffungsmöglichkeiten bereits innerhalb von zwei Jahren amortisieren. Da die Schließungskosten das Jahresergebnis 1999 in vollem Umfang ungeplant und außerordentlich belasten, wird der Jahresverlust vor Steuern bei etwa 4 Mio. DM erwartet, was einer erfreulichen Verbesserung von rd. 22 Mio.DM gegenüber dem Vorjahr (-25,8 Mio. DM) entspricht.

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