Hoher Euro-Informationsstand durch kontinuierliche Aufklärungsarbeit, Info-Kampagne wird weiter intensiviert

Wien (OTS) - "Die Euro Initiative der Bundesregierung wird die Aufklärungsarbeit über die gemeinsame europäische Währung bis 2002 konsequent und intensiv fortsetzen", kündigte Mittwoch der Sprecher der Euro Initiative Dr. Peter Wandaller an.

Schon bisher hat sich gezeigt, daß die Österreicher im Vergleich mit den anderen Mitgliedsstaaten sehr gut informiert sind. Eine aktuelle Umfrage des Linzer market Instituts ergab, daß 61% der Bevölkerung sich "gut bzw. sehr gut" informiert fühlen. Lediglich 8% fühlen sich nicht gut informiert. Darüber hinaus besteht auch weiterhin Interesse an gezielter Information zu Schwerpunktthemen wie der Umstellung von Löhnen Gehältern und Pensionen, sowie der doppelten Preisauszeichnung.

Von Seiten der Seniorenorganisationen wird bestätigt, daß durch Schlagzeilen, wie "der Euro fällt zum Dollar" einen zeitweilige Verunsicherung eingetreten war, grundsätzlich werde aber auch durch die heute veröffentlichte Studie des Linzer Meinungsforschungsinstitutes Spectra vom August 1999 bestätigt, daß sich die Meinung der älteren Generation (Alter: >50 Jahre) zum Euro stabilisiert hat. Noch im Februar 1997 sprachen sich nur 25% dafür aus, daß die Umstellung keinen Einfluß auf das Ersparte haben wird, heute sind dies bereits 45%. Dies zeigt, so die Seniorenvertreter von Pensionistenverband und Seniorenbund, wie wichtig kontinuierlich sachliche Informationstätigkeit ist, um damit Ängste, die u.a. durch einseitige Berichterstattung entstehen, ausräumen zu können.

Was die konkreten Fragen der Bürger betrifft, wurde im ersten Halbjahr 1999 mit den Konsumenten-Euro-Aktionswochen der Euro Initiative in allen Bundesländern bereits ein erfolgreicher Informationsschwerpunkt gesetzt. Tausende Bürgerinnen und Bürger besuchten die Aktionstage und erhielten von Fachleuten der Euro Initiative, des VKI (Verein für Konsumenteninformation), der Banken-und Sparkassen, und Experten der Seniorenvertretungen Antworten auf ihre Fragen. Mit dem Euro-Mobil wurden darüberhinaus österreichweit Klein- und Mittelunternehmen besucht und im Rahmen von Betriebsversammlungen unter anderem auch von Experten der Wirtschaftskammern über betriebliche Umstellungsmaßnahmen informiert

Die oben erwähnte market-Umfrage vom Juli 1999 zeigt weiters, daß die Zustimmung der Österreicherinnen und Österreicher zum Euro konstant hoch ist: 62% halten den Eintritt in die Währungsunion für sinnvoll bzw. sehr sinnvoll. In der Gruppe der 15-29jährigen sprechen sich 65 % für die Einführung des Euro aus. Eher skeptisch gegenüber der Währungsunion äußerten sich die über 50jährigen, wo sich derzeit nur 42% zur gemeinsamen Währung bekennen.

Schwankende Ergebniszahlen in verschiedenen Umfragen sind einerseits durch unterschiedliche Fragestellungen, bzw. auch aufgrund der intensiven Medienberichterstattung über das Verhältnis des Euro zum Dollar zu erklären. "Die Euro Initiative läßt die Einstellung der Österreicherinnen und Österreicher bereits seit 1997 regelmäßig vom unabhängigen Linzer market-Institut beobachten. Alle Ergebnisse spiegeln den Trend wider, daß mit dem gestiegenen Wissenstand auch die Zustimmung zum Euro kontinuierlich wächst. Viele namhafte internationale Experten sind der Meinung, daß sich der Euro im Aufwärtstrend befindet und langfristig in einem gesunden und stabilen Verhältnis zum Dollar bleiben wird," so Wandaller.

Im Herbst startet die Euro Initiative der Bundesregierung mit einem zusätzlichen Informationsschwerpunkt, der akkordiert mit der Europäischen Kommission, auch im Jahr 2000 im Mittelpunkt der Arbeit stehen wird.

Die Euro Initiative wird sich nächstes Jahr neben der Wirtschaft, den Konsumenten und Senioren verstärkt den benachteiligten Gruppen widmen. Also jenen Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen erschwerten Zugang zu Informationen und damit auch zum Thema Euro haben.

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