Haupt zu Pittermann: SPÖ fordert Patientenrecht ohne Kosten

Bundesweites Patientenrecht muß auch Recht sein

Wien, 1999-09-01 (fpd) - "Der Patient hat bei der SPÖ offensichtlich nur dann recht, wenn es nichts kostet", konterte der freiheitliche Sozialsprecher zur Aussendung Pittermanns bezüglich der Patienten-Entschädigungsfonds. ****

"In Freistadt werden 10 Millionen Schilling wohl kaum reichen um den entstandenen Schaden wieder abzudecken, und darin zeigt sich erneut die Haltung der SPÖ Kostendiskussionen vor Qualitätsdiskussionen zu führen", so Haupt.

"Die jahrelangen freiheitlichen Forderungen (analog zu den aidsinfizierten Blutern) einen verschuldensunabhängigen Fonds für Hepatitis C Patienten und Opfer fehlgeschlagener medizinischer Eingriffe einzurichten, wurden von SPÖ und ÖVP konsequent blockiert", so Haupt.

"Bei Maßnahmen zur Entlastung überarbeiteter Spitalsärzte liegt Österreich ebenfalls am traurigen Ende Europas, wobei gerade eine ständige Qualitätskontrollen im Spitalsbereich die Voraussetzung dafür ist Fehler überhaupt zu vermeiden", erklärte Haupt.

"Für uns Freiheitliche ist nach wie vor nur ein verschuldensunabhängiger Fonds, der schnell und unbürokratisch Abgeltung in der tatsächlichen Schadenshöhe mit sich bringt, die einzig zielführende Maßnahme um den Patienten zu ihrem Recht zu verhelfen". "Dieser Fonds ist neben den Ländern und Gemeinden, im Fall der geschädigten Plasmaspender von den entsprechenden Firmen, auch noch von den Versicherungen zu speisen, welche die Ärzte für das Eintreten von Schadensfällen haben müssen", schloß Haupt. (Schluß)

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