Theater-Garage in Wiener Neustadt eröffnet

382 Abstellplätze am Rande der Altstadt

St.Pölten (NLK) - Bürgermeisterin Traude Dierdorf eröffnete heute in Wiener Neustadt nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit in der Herzog Leopold-Straße und damit am westlichen Rande der City 382 Abstellplätze für Autos. Die Theater-Garage, so der Name, wurde durch die Stadtgemeinde Wiener Neustadt errichtet, durch die Gesellschaft "Immorent" finanziert und kostete 130 Millionen Schilling.

Die Parkplätze sind in zwei Ebenen unter der Erdoberfläche angelegt. Drei Abstellflächen sind ebenerdig als Behinderten-Parkplätze gekennzeichnet. 18 Flächen dienen als Frauen-Parkplätze und sind zusätzlich beleuchtet. Die Theater-Garage führt über eine der schönsten Fußgängerzonen in die Innenstadt und erleichtert damit die Erreichbarkeit von Geschäften und Gastronomiebetrieben. Sie wird durch einen Einkaufsmarkt ergänzt.

Die Theater-Garage ist von 7 bis 24 Uhr besetzt und gebührenpflichtig, und zwar mit fünf Schilling pro halbe Stunde. In der ersten Woche, also bis einschließlich 8. September, können die Benützer der Theater-Garage kostenlos "schnuppern", danach ist -vorerst bis zum Jahresende - die erste volle Stunde gratis. Insgesamt stehen für die Gäste der Altstadt mehr als 2.000 Parkplätze bereit.

Bemerkenswert war auch die Dokumentation der archäologischen Bauforschung am Platz über der Garage: Der Platz wurde mit rotem und dunkelgrauem Granit ausgelegt. Dunkelgrau war die Farbe für die Maßnahmen vor 1613, besonders für die Staumauer des Teiches und das alte Widerlager. Die Abmessungen des Fischauer Tores, 1613 errichtet, und der Brücke über den Stadtgraben wurden in rotem Pflaster widergegeben. Damals wurde eine Doppeltor-Anlage erbaut, dessen Wappenstein sich am Rathaus befindet. Aber auch ein Stück des Straßenbelages aus dem 13. und 14. Jahrhundert wurde dokumentiert. Schließlich wurde noch der Absteckpunkt des Fischauer Tors mit den Anschlußrichtungen zur Westseite der Stadt, zum Dom und zum Hauptplatz berücksichtigt (nach den Ergebnissen der Forschungen von Dr. Erwin Reidinger vom Amt der NÖ Landesregierung). In einer Vitrine soll eine Erläuterung und eine Fotodokumentation untergebracht werden.

Die Theater-Garage wurde mit der neuen Ring-Verkehrslösung und einer eigenen Busspur ergänzt. Der Ring ist zwischen der Kollonitschgasse beziehungsweise der Theater-Garage und der Wiener Straße nunmehr beiderseits befahrbar. Die Nordwestecke des Ringes nahm eine neue Bushaltestelle auf. Der nahe Esperanto-Park mit seiner - zum Teil von alten Bäumen bepflanzten - Grünfläche wurde neu gestaltet.

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