Aumayr: Molterer hat Einkommensverluste für Bauern ausverhandelt!

Warum überleben dann immer weniger Bauern Herr Minister?

Wien, 1999-09-01 (fpd) - Kaum ist Wahlkampf, schon fordert Landwirtschaftsminister Molterer verbesserte Bedingungen für den ländlichen Raum als österreichische Antwort auf die Agenda 2000. Mit keiner Silbe erwähnt er aber, daß es er persönlich war, der die Einkommensverluste der nächsten Jahre für die Bauern ausverhandelt hat. ****

Weiters fordert er: Kostenentlastungen bei den Betriebsmitteln. Gleichzeitig stimmen sämtliche Bauernvertreter der ÖVP im Parlament gegen unsere freiheitlichen Anträge, die genau das zum Ziel gehabt haben, nämlich die nationalen Möglichkeiten auszuschöpfen, die Betriebsmittel zu senken und dadurch die Einkommenssituation der Bauern zu verbessern.

Es waren dies Anträge betreffend:
*) Verbilligung des Agrardiesels
*) Arbeitslosengeld für Nebenerwerbsbauern
*) Anpassung der Sozialversicherungsbeiträge an das Einkommen der Bauern

Tatsache ist, daß die ÖVP seit Jahrzehnten für die Agrarpolitik in Österreich verantwortlich ist und diese von ÖVP-Funktionären gemacht wird. Vom höchsten Agrarier Europas Kommissar Fischler, Landwirtschaftsminister Molterer, bis hin zu allen Agrarlandesräten und allen Präsidenten der Landwirtschaftskammern, sind dies alles Funktionäre aus den Reihen der ÖVP.

Herr Minister, Sie haben Zeit genug gehabt, die Dinge umzusetzen, die Sie jetzt vor den Wahlen fordern. Wenn das Land leben soll, warum überleben dann immer weniger Bauern unter Ihrer Politik, schloß Aumayr. (Schluß)

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