Khol: Wittmann-Wunsch nach großem Kulturministerium ausgeschlossen

.: "Zu Gehrer könnte man sich nur gratulieren"

Wien (OTS) - VP-Klubobmann Andreas Khol schließt aus, daß in
einer prolongierten Großen Koalition Staatssekretär Wittmanns Wunsch nach einem Super-Kunstministerium unter SP-Führung Wirklichkeit werden könnte. Das bestätigt Khol in der morgen erscheinenden Ausgabe des Wochenmagazins NEWS. Wittmann hatte vorgeschlagen, die Kulturagenden sämtlicher Ministerien (Auslandskultur bei Schüssel, Museen bei Gehrer) mit dem derzeitigen Kunstbereich zu fusionieren. Er selbst, Wittmann, stehe als Kunstminister nach der Wahl zur Verfügung.

Dazu Khol: "Daß wir eine sozialistische Kunsthegemonie zulassen, wie Wittmann sie vorschlägt, ist ausgeschlossen."

Große Sympathie artikuliert Khol hingegen in NEWS für den Plan des Einem-Kostelka-Papiers, in dem die Kulturagenden Unterrichtsministerin Gehrer (ÖVP) zugeschlagen werden. Khol: "Sollte Gehrer mit ihrer Sachkunde und ihrem Fingerspitzengefühl für mehr als bisher zuständig sein, könnte man den Kulturschaffenden nur gratulieren."

Kanzler Klima antwortet auf NEWS-Anfrage: "Zusammenführung der Kulturagenden ist vonnöten. Es mach keinen Sinn, im einen Ressort die Museen und im anderen die produzierenden Künste zu fördern." Von einem Transfer der Kulturagenden ins Unterrichtsministerium, wie gemeldet wurde, habe er allerdings nie gesprochen.

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