Bisher längstdienender NÖ Landeshauptmann

Andreas Maurer ein Achtziger

St.Pölten (NLK) - Seinen 80. Geburtstag begeht am kommenden Dienstag, 7. September, Landeshauptmann a.D. Andreas Maurer. Der Bauer aus Trautmannsdorf stand mehr als 14 Jahre, vom 24. November 1966 bis 21. Jänner 1981 an der Spitze der NÖ Landesregierung, er ist damit der bisher längstdienende niederösterreichische Landeshauptmann. Am kommenden Wochenende stehen zwei große Geburtstagsfeiern auf dem Programm. Am Samstag, 4. September, ab 15 Uhr laden die NÖ Volkspartei und der NÖ Bauernbund zum Geburtstagsfest in den Kolomanisaal des Stiftes Melk. Die Festrede wird Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll halten. Am Sonntag wird in Trautmannsdorf vom Niederösterreich-Fonds, der 1976 anläßlich des 10jährigen Regierungsjubiläums Maurers gegründet wurde, nach einer Heiligen Messe mit Kardinal König (10 Uhr) eine Ehrentafel in der Andreas Maurer-Schule enthüllt.

Andreas Maurer wurde am 7. September 1919 in Trautmannsdorf, Bezirk Bruck an der Leitha, geboren, er besuchte die dreiklassige Volksschule und die Landwirtschaftliche Fachschule in Bruck an der Leitha und engagierte sich schon als Jugendlicher im Katholischen Reichsbund, bei der Feuerwehr und in den kulturellen Vereinigungen seines Heimatortes. Den Zweiten Weltkrieg machte er als Panzersoldat in Rußland und in Italien mit. Nach der Flucht aus einem englischen Gefangenenlager in der Steiermark wurde er in seinem Heimatort Bauernbundmitglied. Er übernahm den väterlichen Bauernhof und baute ihn zu einem landwirtschaftlichen Musterbetrieb aus.

Im Mai 1959 wurde Andreas Maurer in den NÖ Landtag gewählt, im November 1964 zum Agrar-Landesrat bestellt. Nach dem plötzlichen Tod von Ing. Eduard Hartmann erfolgte am 24. November 1966 die Wahl Maurers zum Landeshauptmann. Erste und schwierige Aufgabe war die Bereinigung der "Müllner-Affäre". In seine Amtszeit fielen unter anderem die Weiterführung und der Abschluß der Kommunalstruktur- und der Pflichtschulreform, der Beschluß der neuen NÖ Landesverfassung im Jahr 1978, die Installierung einer modernen Raumordnungspolitik, der Bau von drei Donaubrücken ("Andreas der Brückenbauer"), und eine Reihe bedeutender Gesetze, so das NÖ Sozialhilfegesetz, das NÖ Seniorengesetz und das NÖ Umweltschutzorganisationsgesetzes. Als Obmann der NÖ Volkspartei und des NÖ Bauernbundes spielte Andreas Maurer auch bundespolitisch eine wichtige Rolle.

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