Motz: Oberösterreichische Atompolitik sollte LH Erwin Pröll endlich wachrütteln

St. Pölten (SPI) - "Während die VPNÖ mit einer gewissen Blauäugigkeit der Frage der nuklearen Sicherheit immerhin "Priorität" einräumt, marschierte kürzlich eine Delegation unter LH Pühringer nach Brüssel und erklärte dezidiert, daß ein EU-Beitritt mit Temelin nicht möglich wäre", begrüßt Labg. Mag. Wolfgang Motz die oberösterreichische Initiative. Obwohl die Richtung von der Bundesregierung eindeutig vorgegeben ist, wie der Anti-Atom-Aktionsplan zeigt, findet es die Riege um LH Pröll nicht notwendig, Taten zu setzen - außer glückselig gesammeltem Liedwerk zu lauschen.****

"Obwohl wir uns der fürchterlichen Ausmaße einer Atom-Katastrophe bewusst sind, wird dieses so wichtige Thema von der VPNÖ hintenangestellt," kritisiert Motz. Alleine der Empfang dieser Delegation hat bewiesen, welch starke Stimme Österreich in der EU innehat. "Mit dem Gewicht des größten Bundeslandes könnte man Tschechien vielleicht soweit unter Druck setzen, daß das Sicherheitsrisiko ‚Temelin‘ endlich fallen gelassen wird. Unsere tschechischen Nachbarn sollten nicht vergessen, daß die Anti-Atompolitik kein parteipolitisches ‚Hick-Hack‘ ist, sondern vielmehr das Bemühen, Österreichs BürgerInnen vor den katastrophalen Auswirkungen einer Atomkatastrophe, die ja bekanntlich keine Landesgrenzen kennt, zu schützen", ruft Abg. Motz LH Erwin Pröll zum Handeln auf.
(Schluss) sk/fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI