Umweltausschuss: Neubau des Schwimmsteges bei der Copa Cagrana

Programm zum Erhalt von gefährdeten Tieren, Pflanzen und Biotopen

Wien, (OTS) Der Gemeinderatsausschuss für Umwelt und Verkehrskoordination tagte nach der Sommerpause wieder am Dienstag und beschloss unter anderem größere Projekte im Naturschutz, beim Kanal und dem Wasserbau.

Mit 1. September 1998 ist das neue Wiener Naturschutzgesetz
in Kraft getreten. In diesem wurde festgelegt, dass von der Landesregierung ein Arten- und Lebensraumschutzprogramm (ALSP) durchzuführen ist. Dieses ist für die Erhaltung und Verbesserung der Lebensbedingungen von besonders gefährdeten bzw. international oder national bedeutenden Arten sowie für die Erhaltung und Verbesserung von geschützten Biotopen zu erstellen. Als in diesem Sinne "prioritär bedeutend" eingestuft sind 19 Pflanzen- und 69 Tierarten. Die Vorarbeiten für die Durchführung des ALSP sind nunmehr geleistet, so daß der Umweltausschuss die Finanzierung der ersten Projektphase vom Jänner 2000 bis zum Dezember 2002 in der Höhe von 9,3 Millionen Schilling beschließen konnte.****

Das Stadtgartenamt der Stadt Wien (MA 42) wurde eingeladen,
an der ab 18. März 2000 stattfindenden Internationalen Gartenbauausstellung "JapanFlora ´2000" bei Kobe in Japan teilzunehmen. Insgesamt werden dreißig Nationen an dieser Schau teilnehmen. Da dies eine wichtige Gelegenheit für Wien ist, sich
am Standort Japan international zu präsentieren, genehmigte der Umweltausschuss die Teilnahme. Das Stadtgartenamt wird mit dem
Thema "Jahr 2000" sowohl bei der Eröffnungshallenschau dabei sein, als auch im Bereich der Nationengärten einen Garten gestalten. Dieser bleibt, wie alle internationalen Gärten, auch nach der Ausstellung erhalten und wird so für Österreich eine Dauerwerbung sein.

Für die Arbeit der MA 30 - Wien Kanal wurden vom Umweltausschuss zwei Projekte genehmigt. Im 21. Bezirk wird die verlängerte Johann-Weber-Straße (von Jedlersdorfer Straße bis Luckenschwemmgasse) im Zusammenhang mit der weiteren kanalmäßigen Aufschließung des dort befindlichen Stadterneuerungsgebietes an
das öffentliche Straßenkanalnetz angeschlossen. Angeschlossen durch einen Kanalneubau wird auch das Wohngebiet Stipcakgasse im
23. Bezirk, von der Haidengasse bis zur Leo-Mathauser-Gasse.

Die Copa Cagrana am linken Ufer der Neuen Donau ist derzeit durch einen provisorischen Schwimmsteg mit den Lokalen am rechten Ufer der Donauinsel verbunden. Bedingt durch das Alter dieser Behelfskonstruktion, verbunden mit dem sehr hohen Besucherandrang der letzten Jahre und den Belastungen durch zahlreiche Hochwässer, wäre eine Generalsanierung des Provisoriums notwendig. Daher beschloss der Umweltausschuss, gleich eine fixe Schwimmbrücke von der MA 45 - Wasserbau errichten zu lassen, die den Anforderungen eines Hochwasserabflussbereiches entspricht. Die Konstruktion wird so sein, dass der Schwimmsteg im Falle eines Hochwassers und während der Wintermonate in kleinere Einheiten zerlegt und mit Seilen verankert werden kann. Durch eine geplante maximale
Steigung von sieben Prozent wird er auch für Behinderte benützbar sein. Für die neue Schwimmbrücke ist es notwendig, die beiden schwimmenden Anlagen "Zanoni" und "Lorelei" und die bestehende Abwasserleitung am Grund der Neuen Donau zu verlegen. Als Gesamtkosten wurden 29,3 Millionen Schilling genehmigt.

Für die Sicherheit der Besucher des 1959 eröffneten städtischen Sommerbades Laaerbergbad beschloss der Gemeinderatsausschuss für Umwelt und Verkehrskoordination den Ersatz der damals auf den Gehwegen verlegten Natursteinplatten
durch eine Pflasterung. Durch Frosteinwirkung und Setzungen entstehen laufend derartige Risse, dass sie einerseits eine Verletzungsgefahr darstellen und andererseits die finanziellen Aufwendungen für die Reparaturen immer höher werden. Aufgrund der Dringlichkeit wird diese Wegesanierung unmittelbar nach Saisonende 1999 begonnen und soll bis Saisonbeginn 2000 abgeschlossen sein. Für dieses Vorhaben wurden der MA 44 - Bäder 5,8 Millionen Schilling genehmigt. (Schluss) ma

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