Lembacher: Niederösterreich hat beste Familienhilfe aller Bundesländer

Sofortige Anhebung der Familienhilfe auf 6000 Schilling ist verantwortungslos

Niederösterreich, 31.8.1999 (NÖI) "Niederösterreich ist im Vergleich aller österreichischen Bundesländer gemeinsam mit Vorarlberg an erster Stelle, was die Höhe der Familienhilfe betrifft. Offensichtlich ist SP-Abgeordnete Auer einmal mehr uninformiert. Eine weitere Erhöhung der Familienhilfe im Jahr 2000 um 500 Schilling wird den Ruf des Landes Niederösterreich, 'Familienland Nummer 1' zu sein noch festigen. Dieser Erhöhung kostet das Land 25 Millionen Schilling und diese 25 Millionen können wir uns leisten, ohne dabei andere Leistungen kürzen zu müssen", stellte heute LAbg. Marianne Lembacher klar.****

Die Forderung der SP-Abgeordneten Auer, die Familienhilfe
sofort auf 6000 Schilling anzuheben, würde das Land mindestens 200 Millionen Schilling kosten. Die Forderung ist daher verantwortungslos, unüberlegt und offensichtlich im
Wahlkampffieber entstanden. Lembacher richtete in diesem Zusammenhang einen Appell an die offensichtlich sehr familienfeindlichen Sozialisten: "Wenn sich die Sozialisten
endlich zum 'Karenzgeld für alle' bekennen würden, wäre auch eine Anhebung der Familienhilfe an das Karenzgeld möglich. So lange
sich die Sozialisten aber gegen diese gerechte Leistung für Familien aussprechen, bleibt dies ein Fernziel. Oder ist es der Wunsch von Frau Auer andere wichtige Leistungen zu streichen, nur
um eine utopische Forderung zu realisieren?"

"Was von der Familienfreundlichkeit einer Partei zu halten ist, die Bäuerinnen, Selbständige, Hausfrauen und Studentinnen aus ihrer Freundlichkeit ausschließt, liegt auf der Hand", betonte Lembacher.

- 2 -

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI