Sonnatgsöffnung: LIF-Steiner kritisiert GPA und AK-NÖ

"Unseriöse Instrumentalisierung von arbeitsrechtlichen Problemen"

St. Pölten (OTS) - "Es gibt seit Jahren Probleme mit arbeitsrechtlichen Bedingungen für Handelsangestellte. Daß GPA und AK diese jetzt für eine Verhinderung der Sonntagsöffnung instrumentalisieren wollen ist einfach absurd", sagte heute die liberale Landessprecherin für Niederösterreich, Liane Steiner.***

"Es ist hinlänglich bekannt, dass Handelsangestellte vielfach vor Erwerb eines Abfertigungsanspruches gekündigt werden und Überstunden unbezahlt geleistet werden müssen. Sowohl GPA als auch AK hätten längst Zeit gehabt, ihre Aufgabe wahrzunehmen und für die Beseitigung solcher Missstände aktiv einzutreten.

"Tatsächlich aber haben sie geschlafen, jetzt wurden sie von den Glocken des Wahlkampfes aufgeweckt", sagte Steiner. "Anstatt zumindest jetzt im Sinne der ArbeitnehmerInnen aktiv zu werden, verfolgen beide nun Nebeninteressen. Die Verhinderung von Sonntagsöffnung löst die bestehenden Probleme nicht.

"Durch Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten würden mehr Arbeitsplätze geschaffen! Und bei guten arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen und funktionierender innerbetrieblicher Mitbestimmung könnte niemand zum Arbeit am Sonntag gezwungen werden. Daher muß es im Interessen von KonsumentInnen, MitarbeiterInnen und UnternehmerInnen auch bei Sonntagsöffnung eine faire Vereinbarung geben," so Steiner abschließend.

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