LiF-Hack: "Das Hütteldorfer Paradies in Wien 14 ist weiterhin in Gefahr!"

Die Stadtverwaltung will Forderungen von über 3000 Wienerinnen und Wienern umgehen!

Wien (OTS) "Das Paradies am Hüttelberg in Penzing soll über den derzeitigen Bestand hinaus nicht weiter verbaut werden. Das ist die klare Forderung von über 3000 Wienerinnen und Wienern, die bereits im Frühjahr 1998 im Zuge des Flächenwidmungsverfahrens einen entsprechenden Einspruch abgegeben hatten", sagte heute Michaela Hack, Planungssprecherin des Liberalen Forums Wien.

Umso unverständlicher sei daher das Vorgehen der Wiener Stadtverwaltung, beim nunmehr im Wiener Gemeinderat zu beschließenden Flächenwidmungsplan 7054 das umstrittene Gebiet des Hütteldorfer Paradieses - das ehemalige Kinderheimareal Hüttelbergstraße 22 - einfach aus der Widmung heraus zu nehmen. Anscheinend wolle die Stadt über das geplante Wohnbauprojekt des Kuratoriums Wiener Jugendheime Gras wachsen lassen, um dann im Nachhinein erst recht eine massive Verbauung des Wienerwaldes zu ermöglichen, kritisierte Hack.
"Abgesehen davon, dass eine derart flickwerkartige und anlassbezogene Flächenwidmung zur Verwirrung der BürgerInnen beiträgt, werden dadurch die Wünsche der BürgerInnen schlichtweg ignoriert", so die liberale Gemeinderätin.

Durch den Einsatz der Penzinger Liberalen hatte sich die Bezirksvertretung einstimmig gegen eine weitere Verbauung des Hütteldorfer Paradieses ausgesprochen. Die über 3000 Unterschriften der Bürgerinitiative "Rettet das Paradies von Hütteldorf" sind darüber hinaus ein deutliches Zeichen dafür, dass die Penzinger Bevölkerung dem Zubetonieren des Wald- und Wiesengürtels durch überdimensionierte Bauprojekte nicht zustimmt. Die Beibehaltung der alten Flächenwidmung - so wie derzeit geplant - würde jedoch eine Bebauung weit über den derzeitigen Bestand hinaus ermöglichen.

Die Klubobfrau der Penzinger Liberalen, Silvia Hölbl, kritisierte darüber hinaus, dass im gleichen Widmungsverfahren trotz des Widerstandes des LiF der naheliegende Dehnepark durch die Widmung zweier sechs Meter breiter Verkehrswege (Rosentalgasse und Dehnegasse) zerschnitten würde. Die Errichtung von asphaltierten Straßen in diesem so wichtigen und sensiblen Erholungsgebiet sei dann wohl nur mehr eine Frage der Zeit, befürchtet Hölbl. Sie fordere daher vehement die Beibehaltung der bisherigen Widmung und den uneingeschränkten Schutz der Grünoase Dehnepark.

"Wir plädieren dafür, dass anstelle der desolaten Bebauung im Hütteldorfer Paradies ein naturnaher Erlebnisspielplatz entsteht. Das Erholungsgebiet soll für alle Wienerinnen und Wiener zugänglich und erlebbar gemacht werden. Nun liegt es an Planungsstadtrat Görg, dies der Wiener Bevölkerung durch eine konsequente Flächenwidmung zu ermöglichen", legten Hack und Hölbl die Forderungen der Wiener Liberalen dar.

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