Das Berufsförderungsinstitut besteht im Wettbewerb

Anschuldigungen des LIF haltlos

Wien (OTS) - Der Geschäftsführer des bfi Österreich, Michael Sturm, wendet sich gegen die in einer Presseaussendung des Sozialsprechers des Liberalen Forums, Volker Kier, erhobene Anschuldigung, wonach Auftragsvergabe und Subventionierung von bfi gegen die EU-Wettbewerbsregeln verstoßen. "Diese Behauptung ist völlig absurd. Die Aufträge des AMS und im Rahmen des NAP wurden und werden nach klaren, transparenten Förderrichtlinien und nach dem Bestbieter-Prinzip vergeben", weist Sturm die Vorwürfe zurück. Im Übrigen erhalte das bfi vom AMS keinerlei Subventionen und die Eigenfinanzierung durch die Trägerorganisationen AK und ÖGB würde lediglich 1,5% der Gesamterlöse des bfi betragen. "Es ist geradezu paradox", so Sturm weiter, "wenn eine Partei, die sich gerne liberal darzustellen versucht, immer wieder gegen jene Bildungseinrichtung wettert, die sich am Markt am besten bewährt."****

Dass das bfi so erfolgreich ist, hat mehrere Ursachen. Seit seiner Gründung - und lange vor anderen Bildungsträgern - hat sich das bfi um die Gruppe der arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Personen angenommen. In den fast 40 Jahren seines Bestehens hat sich das bfi ein hohes Maß an Know how im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung angeeignet und die entsprechenden Strukturen aufgebaut. Das beweisen nicht zuletzt über 100.000 TeilnehmerInnen jährlich und Vermittlungsquoten von über 70% bei den Arbeitsmarktschulungen. Im Unterschied zu profitorientierten Anbietern ist die Tätigkeit des bfi nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Kurse können daher auch relativ kostengünstig angeboten werden.

Als arbeitnehmerorientierte Bildungseinrichtung ist das bfi ständig bemüht, seine Dienstleistungen an dem aktuellen Qualifizierungsbedarf zu orientieren und für die TeilnehmerInnen ein hohes Qualitätsniveau zu gewährleisten. Dieses Bestreben hat durch die Zertifizierung aller bfi-Landesvereine nach der internationalen Norm ISO 9001, mit der die erfolgreiche Einführung und Anwendung eines internen Qualitätsmanagementsystems bescheinigt wird, seinen Niederschlag gefunden. Qualitätssicherung, die staatliche Anerkennung von Lehrgängen und Abschlüssen und die ständige Weiterbildung der MitarbeiterInnen sichern das hohe Niveau der Bildungsveranstaltungen des bfi.

Die Beauftragung mit Bildungsmaßnahmen durch das AMS erfolgt nach klar festgelegten Richtlinien und Vergabeverfahren. Die Durchführung unterliegt einer mehrfachen Kontrolle durch das AMS und das Finanzministerium, bei ESF-Mitteln einer zusätzlichen durch die Europäische Kommission. Das bfi beteiligt sich außerdem mit großem Erfolg an den Ausschreibungen im Rahmen der EU-Bildungsprogramme und wird immer öfter von Bildungsexperten und Delegationen aus der ganzen Welt besucht und zu Präsentationen im In- und Ausland eingeladen. Damit trägt das bfi nicht unwesentlich zum internationalen Ansehen Österreichs in der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik bei.

Die von Kier in Bezug auf das bfi aufgestellten Behauptungen sind Ausdruck mangelnder Sachkompetenz und inhaltlich völlig haltlos. Angesichts der hervorragenden Leistungen des bfi ist es keinesfalls angebracht, auf so tiefem Niveau gegen das bfi zu polemisieren. "Auch wenn wir derzeit Wahlkampfzeit haben, kann eine rein parteipolitisch motivierte Diffamierung einer anerkannten Bildungseinrichtung nicht Aufgabe eines gewählten Mandatars sein", betont Sturm.

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