Keusch: Mehr Jobs für Behinderte - Geschützte Werkstätte für Amstetten - Sozialer Impuls für das Mostviertel

Amstetten erwartet sich Unterstützung durch das Land

St. Pölten, (SPI) - "Menschen mit besonderen Bedürfnissen, mit geistigen oder körperlichen Handicaps oder ganz einfach Personen, die im normalen Alltagsleben besonderer Hilfe oder Aufmerksamkeit bedürfen, haben es schwer, einen entsprechenden Arbeitsplatz zu bekommen. Viele Initiativen und auch engagierte Unternehmer helfen dabei, vermehrt Chancen zu eröffnen - in vielen Regionen gibt es aber noch Lücken und es besteht ein großer Bedarf an behindertengerechten Arbeitsplätzen", so der Amstettner SP-Landtagsabgeordnete Eduard Keusch. Konkret in den Bezirken Amstetten, Scheibbs, Melk und Waidhofen/Ybbs, setzen die NÖ Sozialdemokraten nun eine besondere Initiative. Im Rahmen einer Studie wurde ein Bedarf von rund 250 Behindertenarbeitsplätzen für diese Bezirke erhoben - und gleichzeitig wurde ein Konzept zur Errichtung einer Geschützten Werkstätte in Amstetten erarbeitet.****

Die Sozialdemokraten werden sich nun auf Landes-, Bezirks- und Gemeindeebene für dieses Projekt einsetzen. Besonders hervorzuheben ist dabei, daß sich die Geschützte Werkstätte der Landeshauptstadt St. Pölten bereiterklärt hat, nicht nur mit ihrem Know-how dem Projekt unter die Arme zu greifen, sondern sogar ein Engagement in Form einer "Filiale" bzw. Expositur der St. Pöltner Einrichtung in Amstetten zu prüfen. Auch die St. Pöltner Verantwortlichen sehen den großen Bedarf der Region, ja bestimmte Sparten - wie Textil- und Metallbearbeitung - werden bereits wirtschaftlich eingefordert.

Auf Landesebene hat Labg. Eduard Keusch bereits eine Initiative gestartet. Im Budget 2000 wurden die Mittel des Landes für "geschützte Arbeit" - auch Geschützte Werkstätten - im Vergleich zum Vorjahr um 19 Millionen Schilling auf insgesamt 91,5 Millionen erhöht. Keusch hat in diesem Zusammenhang an LHStv. Liese Prokop eine Anfrage gerichtet. So möchte der Amstettner Mandatar wissen, ob das Land angesichts der doch maßgeblichen Steigerung beabsichtigt, das Amstettner Projekt organisatorisch und finanziell zu unterstützen bzw. welche Maßnahmen generell das Land in Sachen Behindertenbeschäftigung plant.

"Wir sehen dieses Projekt als besonders wichtiges sozialpolitisches Anliegen des Mostviertels sowie als wichtige Ergänzung zu den bestehenden Beschäftigungsprojekten an. Wir werden uns umfassend bemühen, daß es zu einer raschen Realisierung kommt. Gemäß unserer Konzeption könnten - je nach Größe und Ausbaustufen - bis zu 400 behinderte Menschen in Amstetten einen neuen Arbeitsplatz bekommen. Dabei bauen wir selbstverständlich besonders auf die Solidarität des Landes NÖ und der Gemeinden des Mostviertels", so Abg. Keusch abschließend.
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