HAIDER: Lohnnebenkosten: Brutaler Sozialabbau der SPÖ!

Karenzgeld gekürzt, Geburtengeld gestrichen und jetzt will Finanzminister Familienfonds auflösen

Wien, 1999-08-30 (fpd) - Massive Kritik an den Plänen der SPÖ, die durch eine verfehlte SPÖ-Politik viel zu hohen Lohnnebenkosten am Rücken der Familien zu senken, übte heute FPÖ-Bundesobmann LH Dr. Jörg Haider. ****

"Die SPÖ betreibt brutalen Sozialabbau zu Lasten der Familien. Zuerst wurde das Karenzgeld gekürzt, dann die Geburtengelder gestrichen und jetzt soll auch noch der Familienfonds herhalten. Wieder versucht die SPÖ einen Anschlag auf die Gelder der Familien, indem Finanzminister und Staatssekretär die acht Milliarden aus dem Familienfonds nehmen wollen, um sie zweckwidrig für das Kaschieren ihrer verfehlten Lohnpolitik zu mißbrauchen", warnte Haider. Damit hat die SPÖ ihre Familienfeindlichkeit einmal mehr unter Beweis gestellt und den eigenen Kanzler beim täglichen Show-Auftritt in Kindergärten als völlig unglaubwürdig demaskiert. Für die FPÖ bedeute das Plündern des Familienfonds eine echte Kampfansage für den 3. Oktober. "Es wird eine Richtungsentscheidung geben. Entweder Familienfeindlichkeit und Sozialabbau al a SPÖ oder mehr Chancen für die Familien durch das Kinderscheck-Modell der Freiheitlichen", so der FPÖ-Obmann.

Haiders richtiger Vorschlag zur Senkung der Lohnnebenkosten: "Statt die Familien einmal mehr auszurauben, sollten zuerst die Zwangsbeiträge der Kammern gestrichen werden. Edlinger ist aufgerufen, sich um die Abschaffung sowohl der AK-Zwangsbeiträge als auch der HK-Zwangsbeiträge zu kümmern. Immerhin hebt die rote AK noch immer die Höchstbeiträge ein."

Der FPÖ-Obmann wies auch die völlig absurden Berechnungen Edlingers bezüglich des Kinderschecks zurück. "Edlinger hat sich schon öfters verrechnet und will jetzt wegen des großen Erfolges den Kinderscheck mit irgendwelchen Phantasiezahlen madig machen. Wir nehmen jedenfalls zur Kenntnis, daß die angeblich soziale SPÖ in die Nein-Sager-Rolle geschlüpft ist und für die Familien weder Herz noch Geld noch Zukunftskonzepte zur Verfügung hat. So eine familienfeindliche Politik sollte am 3. Oktober eine entsprechende Antwort bekommen", so Haider abschließend. (Schluß)

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