Netze verhinderten größeres Unglück auf Kienbergwand-Landesstraße

Burgstaller: Gemeinsames Vorgehen von Oberösterreich und Salzburg für zukünftigen Sicherungsplan notwendig

Salzburg (OTS) Nach dem Felssturz auf der Kienbergwand-Landesstraße setzt das Land weitere Schritte zur Verbesserung der Sicherheit auf der für Ausflügefahrten beliebten, aber durch problematisches Gelände
führenden Straße in der Nähe von St. Gilgen, die die Verbindung nach Unterach am At-tersee im
oberösterreichischen Salzkammergut herstellt. Bekanntlich war am vergangenen Samstag ein zehn Kilo schwerer
Felsbrocken auf das Dach eines durchfahrenden Autos gestürzt, wobei glücklicherweise niemand ernsthaft
verletzt wurde. "Die vorhandenen Sicherheitsnetze oberhalb der Straße konnten ein größeres Unglück
verhindern. Die Netze haben zwar die größten Felsbrok-ken abgefangen, doch sind kleinere Abbruchsteine über
die dadurch vollen Netze heruntergefal-len", erklärte dazu die für den Straßenbau zuständige Landesrätin Mag.
Gabi Burgstaller heute Montag, 30. August. Ein zukünftiges Sicherheitskonzept macht Burgstaller von der
Kooperation mit der oberösterreichischen Landesregierung abhängig. "Die Kosten für die Errichtung von Gale-
rien zum Schutz der Straße müssen von beiden Bundesländern, welche die Landesstraße verbindet, übernommen
werden", betonte Burgstaller.

Noch heute wird die weit oberhalb der Straße gelegene und schwer zugängliche Abbruchstelle von Experten
des Landes untersucht, um Aufschluss über die weitere Vorgehensweise zu erhalten. Ein Plan für zusätzliche
Sicherheitsmaßnahmen, in dem Galerien vorgesehen sind, wird bereits ausge-arbeitet. Baubeginn soll 2001 sein,
die Kosten werden auf rund 120 Millionen Schilling geschätzt. Jetzt sind die Experten am Wort. Die Straße kann
erst freigegeben werden, wenn das Befahren sicher ist, schloss Burgstaller.

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