Krüger: "Chemische Kastration": "Gipfel der Heuchelei"

"Kinderschänder verdienen keinen Schutz und keine Gnade - 70 Prozent der Täter sind Wiederholungstäter"

Wien, 1999-08-30 (fpd) - Die von VP-Politikern am Wochenende geforderte "chemische Kastration" für pädophile Sexualstraftäter ist Gipfel der Heuchelei", meinte heute der freiheitliche Abg. Dr. Michael Krüger. ****

Unter dem Vorsitz vom ÖVP-Justizsprecherin Fekter sei nämlich der Außergerichtliche Tatausgleich beschlossen worden, wonach nun die Entführung von Kindern zur Unzucht und die Produktion von Kinderpornos straffrei gestellt werden. Da der Sexualtrieb vom Gehirn ausgehe, sei überdies die VP-Forderung absolut unzureichend. "Die FPÖ fordert daher lebenslange Haft für Sexualstraftäter und für Wiederholungstäter. Kinderschänder verdienen keinen Schutz und keine Gnade", betonte Krüger.

Selbst einer der bekanntesten Gerichtspsychiater Österreichs, der Primar des Krankenhauses Stiftung Maria Ebene in Frastanz, Reinhard Haller meine, "daß es eine kleine schwierige und problematische Tätergruppe gibt, bei der man auch therapeutisch nichts erreichen wird". Und diese, so Krüger weiter, nicht therapierbare Fälle sollten vor der Gesellschaft geschützt werden. Wer nun glaube, daß solche Täter resozialisiert werden können, sei hochgradig naiv. 70 Prozent der Täter seien nämlich Wiederholungstäter. Die FPÖ fordere daher lebenslange Haft für Kinderschänder, die öffentliche Bekanntmachung solcher Unmenschen und dringende Maßnahmen für den Opferschutz. Täglich würden neue Fälle von Kindesmißbrauch bekannt, die von der Bundesregierung betriebe Verharmlosung und Bagatellisierung sei daher höchst unangebracht, schloß Krüger (Schluß)

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