Umfahrung, Kreisverkehr, Ampel

LH Pröll: Für mehr Sicherheit und Lebensqualität

St.Pölten (NLK) - "Ziel aller dieser Straßenbauprojekte ist es, die Sicherheit und die Lebensqualität zu erhöhen und den Wirtschaftsstandort Niederösterreich noch attraktiver zu machen", betont Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der in dieser Woche gleich drei "Straßen-Auftritte" zu bewältigen hat: Am Mittwoch 1. September, wird um 11 Uhr in Seyring, Stadtgemeinde Gerasdorf bei Wien, ein neuer Kreisverkehr eröffnet - gerade rechtzeitig vor dem Unterrichtsbeginn in der benachbarten neuen Volksschule -, am Donnerstag, 2. September, erfolgt um 14 Uhr in Ziersdorf der Spatenstich für den Bau der fünf Kilometer langen Umfahrung im Zug der Horner Bundesstraße B 4, und am Freitag, 3. September, wird um 9.15 Uhr in Straßhof eine neue, moderne Ampelanlage in Betrieb gehen. Allein die Umfahrung Ziersdorf wird rund 205 Millionen Schilling kosten, aber eine wesentliche Entlastung für die Bevölkerung bringen - derzeit rollen täglich rund 10.000 Fahrzeuge durch Ziersdorf - und die Horner Bundesstraße als überregionale Verkehrsverbindung wesentlich aufwerten. Der Landeshauptmann verweist in diesem Zusammenhang darauf, daß für den Ausbau des niederösterreichischen Autobahn-, Bundes- und Landesstraßennetzes in den letzten fünf Jahren im Interesse der Verkehrssicherheit und der Verkehrsflüssigkeit fast 2.800 Maßnahmen mit einer Gesamtinvestitionssumme von 12 Milliarden Schilling realisiert wurden.

Baustellen bedeuten aber auch Staus und Unfallgefahr. Um sie möglichst gering zu halten, setzt der NÖ Sraßendienst im Auftrag des Landeshauptmannes eine ganze Reihe von Maßnahmen:

Grundsatz bei Straßen- und Brückenbaustellen ist, die Anzahl der Fahrstreifen und die Verkehrsanbindungen aufrecht zu halten, um den Verkehrsfluß zu gewährleisten.

Die Bautätigkeit wird so kurz wie möglich gehalten und vor allem in der verkehrsarmen Zeit durchgeführt. Arbeiten am hochrangigen Netz sind unter Ausnützung des Tageslichtes und der Wochenenden sowie -wenn erforderlich - im Schichtbetrieb abzuwickeln.

Modernste Technologie sowohl bei den Maschinen als auch bei der Wahl der Baustoffe verringern die Arbeitszeit.

Ein weiterer Akzent wird durch eine verstärkte Verkehrsüberwachung mit Radarkabinen, Geschwindigkeitsanzeiger und Videokameras gesetzt. Durch Telekommunikation und das vorhandene Datenmaterial, das
direkt in die Straßenmeistereien und die Zentrale geliefert wird, kann rasch und unbürokratisch auf die jeweilige Verkehrssituation reagiert werden.

Unfallforscher werden herangezogen, um durch eine Simulation der Verkehrsführung im Baustellenbereich Gefahrenpunkte zu vermeiden. Ebenso werden Verkehrsexperten eingesetzt, um die Verwirklichung der Maßnahmen zu gewährleisten und zu kontrollieren.

Trotz aller vorbeugenden Maßnahmen ist aber letztlich der Mensch entscheidend. Landeshauptmann Dr. Pröll richtet daher den Appell an alle Verkehrsteilnehmer: "Nur mit Toleranz, Disziplin, Vorsicht und Rücksicht können Konfliktsituationen und Unfälle im Straßenverkehr verhindert werden."

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