Dirnberger: Rezeptfreiheit hilft Zeit und Geld sparen

Strenge Rezeptpflicht treibt Patienten zum Bezug von Medikamenten aus dem Internet

Wien (OTS) - Die große Anzahl an rezeptpflichtigen Medikamenten
in Österreich treibt die Kunden förmlich zum Bezug über das Internet. Mit diesen Worten reagierte heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) auf einen diesbezüglichen Artikel in der Kleinen Zeitung.

Dirnberger: "Verantwortlich für die geringe Anzahl an rezeptfreien Medikamenten ist bei uns die Gesundheitsministerin. In ihrem Ministerium sitzt die Rezeptpflichtkommission, die besonders zurückhaltend ist. Diese Kommission geht sogar soweit, Medikamente wieder rezeptpflichtig zu machen. So wurde der bisher rezeptfreie Wundverband Sofra-Tüll nunmehr rezeptpflichtig."

Der AK-Vizepräsident vermutet hinter der zögerlichen Haltung von Hostasch Angst vor den Ärzten. Dirnberger: "Denen ist es natürlich nur recht, wenn der Patient wegen jeder leichten Befindlichkeitsstörung und noch so kleinem Weh-Wehchen in die Ordination muß. Das belastet aber das Budget der Krankenkassen und kostet den Patienten viel Zeit."

Bei der Rezeptfreiheit ist die Sicherheit aber durch die Apotheker ohnehin gewährleistet, was bei Handel im Internet natürlich nicht der Fall ist, tritt Dirnberger für eine kompromisslose Bindung der Abgabe von rezeptfreien Medikamenten an die Apotheken ein. "Vor einer Abgabe an Tankstellen, wie das auch schon überlegt wurde, graut mir genauso, wie vor dem Internetvertrieb", so der AK-Vizepräsident.

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