Wahlkampfauftakt - SPÖ-NÖ - Rede des Vorsitzenden BM Mag. Karl Schlögl -1-

"Wer Klima will, muß Klima wählen"

Niederösterreich (OTS SPI) Der Wahlkampfauftakt der -SPÖ-NÖ begann am Sonntag mit einer Schiffahrt von Pöchlarn bzw. von Tulln nach Krems. In Krems fand die Kundgebung bei der Schiffsanlegestelle statt.

In seiner Rede führte der Vorsitzende der SPÖ-NÖ BM Mag. Karl Schlögl unter anderem aus:

" Wir haben zu dieser Veranstaltung eingeladen, um Sie, über unsere Positionen und Ziele für Österreich zu informieren. Sie alle, sind für uns sehr wichtige Botschafterinnen und Botschafter.

Ich bitte Sie, unsere "Botschaft für Österreich" weiterzutragen und weiterzugeben. Davon wird sehr viel abhängen, denn der 3. Oktober, bringt eine echte Richtungsentscheidung.

Noch nie war es so offensichtlich, wie diesmal, daß ÖVP und FPÖ alles versuchen werden, um gemeinsam einen Kurswechsel herbeizuführen.

Hohe und höchste ÖVP-Funktionäre bestätigen das immer wieder. Dahinter steckt aber immer wieder der gleiche Wunsch. Die ÖVP will den Kanzler stellen - um jeden Preis. Gleichzeitig werden die Lockrufe der FPÖ immer lauter. Auch der niederösterreichische ÖVP-Obmann Pröll hat ein Zusammengehen mit der FPÖ nicht ausgeschlossen.

Was die Inhalte betrifft, sind sich ÖVP und FPÖ ohnehin sehr nahe. * Beide wollen den bisherigen Kurs verlassen, der unser Land so erfolgreich gemacht hat.
* Denn beide wollen ihre ideologischen Konzepte nicht mehr nur im Sandkasten der Theorie wälzen, sondern sie praktisch ausprobieren -und es ist längst klar, was dabei herauskommen wird: was ÖVP und FPÖ vorhaben, bedeutet Verschlechterungen für die Arbeitnehmer und massiven Sozialabbau.
* Beide wollen die Abschaffung der Neutralität und um jeden Preis in die NATO.

Wenn es nach ihnen geht, dann heißt es für die Frauen wieder "zurück an den Herd". Verpackt in unfinanzierbare Wahlzuckerl wie "Kinderbetreuungsscheck" oder "Karenzgeld für alle"" sollen die Frauen vom Arbeitsmarkt verdrängt werden.

Wenn es nach ihnen geht, dann werden vielen jungen Menschen die Zukunftschancen verbaut - etwa durch das Nein zu einer neuen Gewerbeordnung. Das heißt die Bürokratie hindert viele Junge mit guten Ideen, den Weg in die Selbständigkeit zu gehen.

Wenn es nach ihnen geht, dann macht sich in ganz Österreich eine Parteipolitik breit, wie wir sie hier in Niederösterreich tagtäglich erleben. Sie alle kennen das entwürdigende Spiel: wer für dieses Land arbeiten will, muß faktisch eine Gesinnungsprüfung bestehen -nur jemand, der dem örtlichen ÖVP-Obmann zu Gesicht steht, hat Chancen im Landesdienst zu arbeiten".

Fortsetzung
(schluss)

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