Hensler: Illegale Einwanderung und Kriminalität steigen

Schlögl setzt Sicherheit der Bevölkerung aufs Spiel

Niederösterreich, 29.8.1999 (NÖI) "Immer mehr illegale Grenzgänger kommen über die Grenzen nach Niederösterreich. Die Situation wird immer ernster, denn damit verbunden steigt auch die Kriminalität. Erst vor kurzem wurden bei Berg fünf illegale Einwanderer beim versuchten Autodiebstahl festgenommen. ", stellte heute Bundesrat Friedrich Hensler fest. Obwohl seitens der Volkspartei Niederösterreich ständig auf die Versäumnisse bei der Grenzsicherung hingewiesen werde, fehlen an der niederösterreichischen Grenze weiterhin 300 Beamte und die notwendige technische Ausstattung. "Der Innenminister ist
gefordert, die Schmerzgrenze ist wirklich erreicht", so der VP-Bundesrat ****

Der Innenminister kann sich nicht einfach über die Bedenken der Bevölkerung mit dem Hinweis, es würden doch ohnehin immer mehr Illegale gefaßt, hinwegsetzen. Die Leute haben Angst, zumal erfahrungsgemäß die Dunkelziffer von illegalen Einwanderern noch viel höher liegt. Und wie das aktuelle Beispiel zeigt, bleibt es ja nicht beim illegalen Grenzübertritt. Autodiebstahl und andere Verbrechensdelikte sind die Folge. "Wenn sich Schlögl dieser Situation wirklich rühmt, dann setzt er bewußt die Sicherheit der Bevölkerung aufs Spiel", so Hensler.

Der Innenminister soll seine Hausaufgaben machen und seine Versäumnisse nachholen. Schafft er es von sich aus nicht, die Grenzsicherheit sicherzustellen, dann soll er auf die Hilfe des Bundesheeres, so wie im Burgenland, zurückgreifen.

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