Prominente ÖVP Politiker fordern Einführung der 'Chemischen Kastration'.

ÖVP-Justizsprecherin Maria Fekter:: 'Gesprächstherapie genügt nicht'

Wien (OTS) - Im Zuge der aktuellen Diskussion über Kindesmißbrauch fordern nun prominente ÖVP Politiker die Einführung der 'chemsischen Kastration'.

Die ÖVP Justizsprecherin Maria Fekter fordert in der am Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins FORMAT die Einführung der 'chemischen Kastration' für pädophile Sexualstraftäter. Fekter:
'Die Erfahrung hat leider gezeigt, daß eine Gesprächstherapie allein bei diesen Tätern selten genügt'. Da eine Zwangsweise Hormonbehandlung verfassungswidrig wäre, will Fekter einen juristischen Trick anwenden: Sexualtäter sollen laut Fekter nur dann entlassen werden, wenn sie der 'chemischen Kastration' freiwillig zustimmen. Unterstützung bekommt Fekter auch vom ÖVP Gesundheitssprecher Erwin Rasinger: 'Die chemische Kastration ist nicht nur für die Gesellschaft das kleinere Übel, sondern auch für die Betroffenen. Diese Menschen leiden ja selber auch unter ihren Trieben.' 'Chemische Kastration' ist der umgangssprachliche Begriff für die Hormonbehandlung von Sexualstraftätern Dabei werden einem pädophilen Patienten einmal pro Monate 3,75 mg Triptolrelin injiziert. Das synthethische Hormon drosselt die Testosteronproduktion und soll die Straftäter so von ihren sexuellen Zwangsbedürfnissen befreien.Die Methode gilt unter Experten als umstritten.

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