Kandidatin Sima: SPÖ-Spionage bei den Grünen? Öko-Partei ändert nach Sima-Engagement die Wahlkampflinie

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, sorgt die Kür der Biologin Ulli Sima zur SPÖ-Kandidatin für die Nationalratswahl für Konflikte zwischen SPÖ und Grünen. Die ehemalige Global 2000-Aktivistin Sima, bis vorvergangenes Wochenende eingetragenes grünes Parteimitglied, hatte noch im Juli im Rahmen eines Werkvertrages an Wahlkampfkonzepten der Öko-Partei mitgearbeitet. Pikanterweise lag der Schwerpunkt der damaligen Noch-Nicht-SPÖ-Mandatarin in der Recherche von Schwachstellen bei SP-Ministerin Barbara Prammer. Die Grünen haben nach Bekanntwerden des Sima-Frontenwechsels nun große Teile ihres umweltpolitischen Wahlkampfes neu konzipiert. Ulli Sima selbst wehrt sich gegen den Vorwurf des unlauteren rot-grünen Know-how-Transfers:
"Alles, was ich durch meine Arbeit im Juli von den Grünen weiß, werde ich nicht verwenden." Sima, die 1994 fast als grüne Nationalrätin ins Parlament gewählt worden wäre, betont auch, zuletzt immer "deutlicher auf Distanz zur Umweltpartei gegangen zu sein".

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