Höchtl: Wien hat nur 5.500 Park&Ride-Plätze für rund 160.000 Pendler

Top bei Parkpickerln, Flop bei Park & Ride-Plätzen

Niederösterreich, 28.8.99 (NÖI) "Wenn man den rund 160.000 regelmäßig nach Wien zur Arbeit kommenden Personen durch Parkpickerl-Verordnungen verbietet, mit dem eigenen Auto bis zur Arbeitsstätte zu gelangen, hat man, meiner Meinung nach, auch die Verpflichtung, den Pendlern genügend kostengünstige Park&Ride-Plätze zur Verfügung zu stellen oder durch eine Kernzonenerweiterung den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel attraktiv zu machen", dies erklärte der niederösterreichische VP-Nationalratsabgeordnete Dr. Josef Höchtl hinsichtlich der fortwährenden Parkpickerl-Diskussion in Wien.****

Während in Niederösterreich nämlich den Pendlern derzeit rund 21.000 P&R-Stellplätze für PKWs zur Verfügung stehen und die Realisierung von weiteren 15.500 bis ins Jahr 2005 geplant sind, bietet die Bundeshauptstadt Wien nur rund ein Viertel der Stellplätze des Nachbarbundeslandes an. Derzeit gibt es nämlich – laut Höchtl – in Wien lediglich insgesamt rund 5.500 P&R-Stellplätze an U-Bahn- und S-Bahn-Stationen, wobei weitere 4.300 in Bau bzw. Planung sind.

"Nicht genug, daß in Wien zu wenig P&R-Stellplätze zur Verfügung stehen, diese sind - im Gegensatz zu Niederösterreich - zum überwiegenden Teil auch sehr teuer. Dies läßt nur den Schluß zu:
Beim Parkpickerl Top, beim Park&Ride hingegen Flop", so Höchtl.

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