Burgstaller: Dank an die Bevölkerung für ihre Solidarität

Burgstaller zog Bilanz über die Verkehrsmaßnahmen während der Sperre des Tauerntunnels

(Salzburg – OTS) Angesagte Staus finden nicht statt - diesen Eindruck konnte man auch auf
einer der wichtigsten kleinräumigen Ausweichrouten zum gesperrten Tauerntunnel, der
Katschbergbundesstraße B 99, gewinnen. "Die ungeheure Informationsoffensive von Land,
Bund, Autofahrerklubs und Exekutive zeigte Wirkung: Die Autofahrer, die durch Salzburg nur
durchfahren wollten, sind großräumig ausgewichen", bilanzierte Verkehrsreferentin Landesrätin
Mag. Gabi Burgstaller heute Freitag, 27. August, nach dreimonatiger Sperre der wichtigsten
Nord-Süd-Verbindung Salzburgs. Trotzdem gebühre vor allem den Anrainern der B 99 zwischen
Eben im Pongau und St. Michael im Lungau sowie der Bevölkerung an den übrigen Salzburger
Ausweichrouten ein großes "Dankeschön für ihre Solidarität und ihr Verständnis", unterstrich
Burgstaller. Die B 99 ist übrigens nach dem Murenabgang wieder zweispurig befahrbar.

Anerkennung zollte die Salzburger Verkehrsreferentin auch ihren Ressortkollegen in Tirol,
der Steiermark, Oberösterreich und Kärnten sowie Bayern. In Briefen bedankte sich Burgstaller
vor kurzem persönlich für das "Krisenmanagement" unmittelbar nach der Sperre bei
Landeshauptmann Dr. Wendelin Weingartner (Tirol), Landesrat Ing. Joachim Ressel
(Steiermark), Landeshauptmann-Stellvertreter Ing. Matthias Reichhold (Kärnten) und Landesrat
Dipl-Ing. Erich Haider (Oberösterreich) sowie Bayerns Innenminister Otto Wiesheu. "Ohne die
Solidarität der benachbarten Bundesländer und Bayerns wäre es nicht gegangen. Der Verkehr
wurde großräumig umgeleitet, Salzburg blieb von der ärgsten Reisewelle verschont", so
Burgstaller.

7,6 Millionen Schilling Strafgelder wurden eingenommen

Gewaltiges habe auch die Exekutive geleistet, sagt die Verkehrsreferentin. Täglich hätten
Beamte des Landesgendarmeriekommandos in Zivil oder Uniform, mobil mit "Radarpistolen"
oder fix stationiert, den Verkehr auf der B 99 überwacht. Fast 7,6 Millionen Schilling an
Strafgeldern wurden "eingenommen". Hochgerechnet auf jeden vom Fahrverbot für schwere
Lkw und Busse betroffenen Straßenkilometer zwischen Untertauern und Tweng ergibt das eine
Summe von fast 135.000 Schilling. Der Verkehrsfluss kam in den drei Monaten nur drei- bis
viermal zum Erliegen. Blockabfertigungen waren die Folge. "Zum Glück blieben wir von ganz
schweren Unfällen und längerfris-tigen Blockaden durch hängen gebliebene Lkw weitgehend
verschont. Das Verkehrsaufkommen wird sich jetzt wieder normalisieren", so Burgstaller.

Hart bei den Strafen gegen Verkehrssünder, aber liberal bei den Ausnahmegenehmigungen
für Frächter aus der Region Lungau und Umgebung - nach diesem Motto handelten die
Behörden auf der B 99. "Für Fahrten in den Lungau und die benachbarten Bezirke waren wir
mit Ausnahmegenehmigungen sehr kulant. Die Lungauer Wirtschaft erlitt keinen gröberen
Schaden", blickte Burgstaller zurück. 7.697 Einzelgenehmigungen -vor allem für Lkw - wurden
von sechs "ausgeliehenen" ÖSAG-Mautnern in Radstadt und Mauterndorf ausgestellt. 163
Dauergenehmigungen für insgesamt 594 Kraftfahrzeuge wurden zudem genehmigt. Mit dem
Ende der Sperre des Tauerntunnels werden die Fahrverbote auf der B 99 ebenfalls aufgehoben.

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