Sacher: Patientenrechte müssen transparenter werden

Patientenrechte sind derzeit schwer zugänglich, weil über zu viele Gesetze verstreut

St. Pölten (SPI) - "Als Vizebürgermeister von Krems - und somit auch mitverantwortlich für das hiesige Krankenhaus - weiß ich nur zu gut, daß eine umfassende Stärkung und Klarstellung der Patientenrechte durch den Bund dringend notwendig ist", betont SP-Landtagsabgeordneter Sacher seine Zustimmung zur von Bundesministerin Lore Hostasch ins Leben gerufenen Initiative "Patientenrecht ist Menschenrecht". "Es kann nicht angehen, sich als Patient ‚unters Messer zu legen‘, ohne sich seiner Rechte bewußt zu sein - dies soll keineswegs eine Hetzkampagne gegen Ärzte sein, sondern soll eher einer Sensibilisierung der Verantwortlichkeit bei Patient und behandelnden Arzt dienen", erklärt der Kremser Politiker.****

Nach der großen Gesundheitsreform 1997, die zwar wesentliche Fortschritte gebracht hat, zeigt sich jetzt, daß leider eine Zersplitterung der Verantwortung entstanden ist. Um dem Patienten sein Recht zugänglicher zu machen, sind verfassungsrechtliche Neuverhandlungen notwendig, die die Rechte des Patienten auf den Punkt bringen. "Der Maßnahmenkatalog der Sozialdemokraten beinhaltet neben einem Entschädigungsfonds eine Stärkung der unabhängigen Patientenanwälte, eine Qualitätskontrolle durch den Bund, eine Qualitätssicherung durch die Spitalsträger sowie eine Neufassung der Ärzte-Ausbildungsordnung. Diese Maßnahmen verfolgen alle nur ein Ziel: Ein einheitliches Verfassungsrecht für Patientenrechte", so Abg. Sacher abschließend.
(Schluß) sk/fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN