Firlinger: Straßenbau: Österreich soll sich Beispiel an Oberitalien nehmen

Trotz Mautvignette nach wie vor unbefriedigender Straßenzustand auf Österreichs Autobahnen - Baustellenmanagement nicht existent

Wien, 1999-08-27 (fpd) - Neuerlich heftige Kritik am miserablen Zustand des österreichischen Autobahnnetzes, insbesondere jedoch auf der A1 und A2 übt der freiheitliche Bautensprecher Reinhard Firlinger. Weiters bemängelt Firlinger, daß trotz aller Ankündigungen ein effizientes Baustellenmanagement nach wie vor auf sich warten lasse. ****

Während es beispielsweise in Oberitalien auf der Strecke Tarvis -Triest keine einzige Baustelle gebe, ändere sich das Bild dramatisch, sobald man die österreichische Grenze passiert. Einer Baustelle folgt die nächste, der Straßenbelag ist zeitweise unter jeder Kritik, egal ob A1 oder A2. Und dies, obwohl Minister Farnleitner im Bautenausschuß zugesagt hat, daß er alles veranlassen werde, um diesen unbefriedigenden Zustand abzustellen und sogar den Verantwortlichen mit Konsequenzen gedroht hat.

"Wie bei Minister Farnleitner üblich, ist bis dato trotz aller Ankündigungen jedoch nichts dergleichen geschehen. Selbst grundlegende Maßnahmen wie ein effizientes Baustellenmanagement wurden von Farnleitner noch nicht umgesetzt. Wenn es in Oberitalien möglich ist, während der Hauptreisezeit die Baustellen auf Null zu reduzieren, dann muß dies in Österreich auch machbar sein", so Firlinger.

"In Österreich ziehen es die beiden für den Verkehr verantwortlichen Minister Einem und Farnleitner jedoch offensichtlich vor, die Autofahrer auch weiterhin zu pflanzen. Während der eine nur ankündigt, übt sich der andere in der Erfindung von neuen Verboten". Beide Minister wären daher gut beraten, endlich ihre Pflichten zu erfüllen oder die Konsequenzen zu ziehen. Dies gilt insbesondere auch bezüglich Sicherheitsmaßnahmen. Denn angesichts der generellen Versäumnisse in der österreichischen Verkehrspolitik ist kurz vor Wiedereröffnung des Tauerntunnels die Frage nach Erfüllung, der von freiheitlichen geforderten Sicherheitsstandards durchaus berechtigt", schloß Firlinger.
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