ots Ad hoc-Service: Salamander <DE0007305005> Salamander im ersten Halbjahr: unterschiedliche Spartenentwicklung

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Salamander im ersten
Halbjahr: unterschiedliche Spartenentwicklung

Markenbereich Schuhe: Restrukturierung planmäßig Einzelhandel Schuhe: Europaweit positive Entwicklung Dienstleistungen:
Umsatzsteigerung und weitere Expansion durch Gründung der DIW SourceLine GmbH Industrieprodukte: Im schwierigen Wettbewerbsumfeld gut behauptet

Die vier Sparten des Konzerns - "Markenbereich Schuhe", "Einzelhandel Schuhe", "Dienstleistungen" und "Industrieprodukte" -haben sich in den ersten sechs Monaten des Jahres unterschiedlich entwickelt.

In der Sparte Markenbereich Schuhe wurde die Restrukturierung planmäßig fortgeführt und weist erste positive Ergebnisse aus. Durch deutlich verringerte Russland-Lieferungen, Entkonsolidierung (Rjasanwest GmbH nach Anteilsverkauf) und einen veränderten Auslieferungsrhythmus ergab sich ein Umsatzrückgang von 292,5 Mio. DM auf 232,2 Mio. DM. Das betriebliche Ergebnis konnte dabei mit -7,3 Mio. DM gegenüber dem Vorjahreswert (-9 Mio. DM) gut gehalten werden. Für das zweite Halbjahr rechnet Salamander aufgrund des vorliegenden Auftragseingangs mit einem Umsatz in Höhe des Vorjahres - bei deutlich verbessertem betrieblichen Ergebnis (Vorjahr -2,5 Mio. DM).

Die Sparte Einzelhandel Schuhe entwickelte sich in allen europäischen Handelsgesellschaften unverändert positiv. Mit einem Konzernumsatz von 181,2 Mio. DM wurde der Umsatz des ersten Halbjahres 1998 (182,1 Mio. DM) gehalten. Auch hier liegt das betriebliche Ergebnis mit 1,2 Mio. DM über dem Vorjahreswert (-2,5 Mio. DM). Für das ganze Jahr wird eine Steigerung des Umsatzes wie auch ein betriebliches Ergebnis mindestens auf Vorjahreshöhe (13,6 Mio. DM) erwartet.

In der Sparte Dienstleistungen konnte der Umsatz von 236,8 Mio. DM auf 251,5 Mio. DM gesteigert werden. Die neuen gesetzlichen Regelungen im Rahmen der 630 DM-Beschäftigung sowie bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall führten zu Mehrkosten, die im ersten Halbjahr nicht im vollen Umfang kompensiert werden konnten. Dies führte zu einem Rückgang des betrieblichen Ergebnisses von 14,8 Mio. DM auf 8,3 Mio. DM. Für das gesamte Jahr erwartet der Konzern in dieser Sparte eine deutliche Steigerung des Umsatzes und ein betriebliches Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres (32,5 Mio. DM).

Die DIW Deutsche Industriewartung AG, Stuttgart, und die Freudenberg & Co., Weinheim, gründeten die Gesellschaft DIW SourceLine GmbH. Dieses neue Unternehmen, an dem die Gesellschafter mit jeweils 50 % beteiligt sind, wickelt für Industriebetriebe den Einkauf von Hilfs- und Betriebsstoffen ab.

In der Sparte Industrieprodukte (Fensterprofile und Lederfaserstoffe) sank vor allem konjunkturbedingt der Umsatz von 88,8 Mio. DM auf 81,7 Mio. DM, dem ein Rückgang im betrieblichen Ergebnis von 5,7 Mio. DM auf 1,2 Mio. DM entsprach. Auch hier erwartet Salamander für das Gesamtjahr einen Umsatz in etwa auf Vorjahreshöhe, wobei mit einem Rückgang des betrieblichen Ergebnisses (14,9 Mio. DM) gerechnet wird.

Mit 711,6 Mio. DM lag der Umsatz im Konzern im ersten Halbjahr um 6,0 % unter dem Vorjahr. Die Restrukturierungskosten im Markenbereich Schuhe in Höhe von 12,5 Mio. DM führten zu einem Konzernverlust von 12,8 Mio. DM (Vorjahr +0,3 Mio. DM). Wie im Vorjahr soll der Restrukturierungsaufwand durch die Auflösung stiller Reserven aus nicht betriebsnotwendigem Vermögen bis zum Jahresende kompensiert werden.

Für das Gesamtjahr 1999 rechnet der Vorstand mit einem Anstieg des Konzernumsatzes auf über 1,6 Mrd. DM (1,56 Mrd. DM) sowie einer deutlichen Steigerung des betrieblichen Ergebnisses.

Der Konzern beschäftigte im ersten Halbjahr 1999 12.001 Mitarbeiter (13.752). Investiert wurden 30,7 Mio. DM (32,1 Mio. DM), davon flossen über die Hälfte in den weiteren Ausbau des Konzerns, insbesondere in die Sparten Einzelhandel Schuhe, Dienstleistungen und Industrieprodukte.

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