Gero-Preis für bahnbrechende Forschungsergebnisse

Kreuzlingen (ots) - Die Forschungsgesellschaft Gero zeichnet mit
dem diesjährigen Wissenschaftspreis den Hamburger Augenarzt Prof. Dr. Gisbert Richard aus. Die in Kreuzlingen ansässige Stiftung Gero ehrt damit die Arbeiten von Prof. Richard zur Erforschung und Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration. Die Preis in Höhe von 50.000 Franken wurde am Donnerstag in Kreuzlingen am Bodensee übergeben.

Die altersdedingte Makuladegeneration (AMD) stellt eine der häufigste Ursachen für den Verlust des Sehens im Alter dar. Es handelt sich um eine Erkrankung im Bereich des Sehzentrums, die durch eine Degeneration der Pigmentschicht und Gefässwucherungen unter der Netzhaut des Auges verursacht wird. Die AMD führt zu erheblichen Einschränkungen der Seekraft. Es wird geschätzt, dass weltweit rund 4 Millionen Menschen von der Krankheit betroffen sind.

Seit Jahren versuchen Augenärzte in aller Welt, die organischen Prozesse, die zur Ausbildung der AMD führen, zu stoppen oder sogar rückgängig zu machen. Dem Gero-Preisträger Prof. Dr. Gisbert Richard aus Hamburg ist es nun weltweit erstmals gelungen, retinale Pigmentepithelzellen erfolgreich zu transplantieren. Prof. Dr. Gisbert Richard hat mit diesem neuen Verfahren bereits mehreren Patienten zu neuer Sehkraft verhelfen können.

Mit dem diesjährigen Wissenschaftspreis ehrt die Forschungsgesellschaft Gero die Arbeiten von Prof. Dr. Gisbert Richard. Gero ist eine unabhängige Wissenschaftsstiftung zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen Forschung auf den Gebieten der Gerontologie, der Geriatrie und verwandter Wissenschaften. Gero hat sich der Zielsetzung verpflichtet, die Lebensbedingungen für alte zu verbessern.

Prof. Dr. Gisbert Richard durfte seinen Preis in der Höhe von 50.000 Franken am Donnerstag in Kreuzlingen am Bodensee entgegennehmen. Zur Feier auf Schloss Brunnegg trafen sich Wissenschaftler, Politiker sowie Prominenz aus Gesellschaft und Kultur. Mit dabei auch der Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen, Dr. Otto Piller, der Senator des US-Staates Florida, Burt L. Saunders, der Thurgauer Regierungsrat Dr. Philipp Stähelin sowie eine Vertreterin der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Notiz: Dieser Text wird im Auftrag der Gero, Kreuzlingen, übermittelt.

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