Erfreuliche Halbjahresentwicklung auch in Österreich Haushaltsgeräte-Hersteller erzielt im Jubiläumsjahr erneut Höchstwert Miele-Gruppe steigert 1998/99 Umsatz um 5,4 Prozent auf 3,9 Milliarden DM

GÜTERSLOH/SALZBURG (OTS) - Das Familienunternehmen Miele hat zum 100jährigen Firmenjubiläum ein neues Kapitel seiner Erfolgsgeschichte geschrieben. Trotz des harten internationalen Wettbewerbs und der allgemein rückläufigen Nachfrage nach Hausgeräten in westeuropäischen Ländern stieg bei Miele während des Geschäftsjahres 1998/99 (30. Juni) der Gruppenumsatz um 5,4 Prozent auf umgerechnet 27,3 Milliarden Schilling (3,9 Milliarden Mark). Das ist der höchste Umsatzwert in der Firmengeschichte. Die international renommierte Qualitätsmarke für Haushaltsgeräte, gewerbliche Geräte und Küchen beschäftigte am Ende des Geschäftsjahres 310 Personen mehr, so daß sich die Zahl der Miele-Mitarbeiter um 2,2 Prozent auf 14.364 erhöhte. Die Halbjahresbilanz von Miele Österreich (hier endet das Geschäftsjahr mit 31.12.) ist ebenfalls sehr erfreulich. Gegenüber dem gleiche Zeitraum des Vorjahres stieg zwischen 1. Jänner und 30. Juni 1999 der Umsatz um 8,6 Prozent auf insgesamt 985 Millionen Schilling. Besonders herausragend sind die Steigerungen im Bereich der Hausgeräte mit einer Steigerung von 11,1 Prozent sowie im Professional-Bereich, der zum Beispiel Geräte für Fremdenverkehrsbetriebe beinhaltet. Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres gab es eine Steigerung um 15,6 Prozent.

Die Miele-Gruppe, deren Firmenphilosophie gekennzeichnet ist durch sprichwörtliche Miele-Qualität, Langlebigkeit aller Geräte und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Fachhändlern, hat ihre Position auf allen Märkten weiter festigen oder ausbauen können. Die im Gegensatz zur allgemeinen Kaufzurückhaltung hohe Miele-Umsatzsteigerung von 3,1 Prozent in Deutschland wurde in den übrigen Ländern mit einem Umsatzplus von 8,5 Prozent sogar noch übertroffen.

Die erfreuliche Entwicklung - in Europa ebenso wie in Übersee -führte zu einer Erhöhung des Auslandsanteils (aus deutscher Sicht) auf 56 Prozent des Miele-Gruppenumsatzes. Damit konnte im Geschäftsjahr 1998/99 erstmals ein Auslandsumsatz von über zwei Milliarden Mark erzielt werden. Den größten Anteil am Miele-Auslandsumsatz haben die Niederlande, gefolgt von Frankreich, Österreich, der Schweiz, Belgien und Großbritannien. Gute Umsatzzuwächse waren auch in Osteuropa zu vermelden, insbesondere in Polen und Tschechien. In den USA hielt das außerordentlich hohe Wachstum an. Miele stützt den Verkauf traditionell auf eine breite, solide Basis im Elektro-Fachhandel und baut die Distribution im Möbelfachhandel weiter aus. In Europa gehört Miele zu den meistverkauften Marken. Bei Standgeräten für den Haushalt hat Miele im Geschäftsjahr 1998/99 den Umsatz weltweit um fast fünf Prozent gesteigert, bei Einbau-Haushaltsgeräten war die Zunahme mit fast zehn Prozent deutlich höher.

Besonders erfreulich entwickelten sich die Verkaufsstückzahlen bei den Produktgruppen Kühl-/Gefriergeräte (+ 18 Prozent), Staubsauger (+ 12 Prozent), Kochmulden/-felder (+ 10 Prozent) sowie Herde/Backöfen (+ 8 Prozent). Bei Geschirrspülern erreichte das Plus sieben Prozent, bei Waschvollautomaten rund vier Prozent.

Im Bereich der gewerblichen Geräte wurde in Deutschland und im Ausland eine Umsatzwertsteigerung von insgesamt mehr als fünf Prozent erzielt. Das Produktprogramm bei den Gewerbe-Geräten umfaßt Waschmaschinen und Trockner sowie Heißmangeln für gewerbliche Anwendungen, Desinfektionsautomaten und Laborspüler sowie Spülmaschinen für die Gastronomie und Naßreinigungsautomaten.

Die Sparte Miele-Küchen, Warendorf, spürte die deutliche Kaufzurückhaltung in der Branche und hat deshalb den Vorjahresumsatz nicht erreicht. Im Herbst werden neue Küchenmöbel präsentiert, die weitere deutliche Nutzenvorteile bieten und somit den besonderen Mehrwert der Miele-Küchen dokumentieren. Der Gesamtumsatz des Tochterunternehmens imperial in Bünde ist leicht gewachsen. Die Marke imperial konnte im hart umkämpften Markt für Einbaugeräte ihre Position behaupten.

Die Miele-Gruppe hat im Geschäftsjahr 1998/99 die Investitionen kräftig um rund 55 Prozent auf 290 Millionen Mark gesteigert. Im Inland lag der Schwerpunkt der Investitionen in der Weiterentwicklung der Produktionsverfahren sowie der Einführung neuer integrierter EDV-Systeme. Im Ausland wurde vor allem in den weiteren Ausbau der Vertriebs- und Kundendienstorganisation investiert.

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