HAIDER (3): Lebenslange Führungsaufsicht für Kinderschänder

FPÖ verwirklichte in Kärnten bereits eine Reihe von Maßnahmen zum Kinderschutz

Wien, 1999-08-26 (fpd) - Auch zum Thema Kindesmißbrauch nahm FPÖ-Bundesobmann LH Dr. Jörg Haider im weiteren Verlauf seiner heutigen Pressekonferenz Stellung. ****

Die FPÖ habe als einzige Partei die Opfer im Auge und nicht die Täter, erklärte Haider. Primär gehe es nämlich um den Schutz der Kinder. Wie Haider betonte, habe er in Kärnten als Landeshauptmann eine ganze Reihe von Maßnahmen verwirklicht, darunter ein Einstellungsverbot. Wenn jemand einschlägig vorbestraft sei, habe er in Berufen, die mit Kindern zu tun hätten, nichts mehr zu suchen. Auch eine Hotline habe man eingerichtet, die 24 Stunden von Psychologen betreut werde.

Bei den Strafen wolle man neben der lebenslänglichen Strafe für schwere Delikte auch erreichen, daß sich Täter nicht mehr freikaufen könnten. Der außergerichtliche Tatausgleich ermögliche dies nämlich bei einem Strafausmaß von bis zu fünf Jahren. In Anbetracht der Tatsache, daß die Rückfallquote 60 bis 70 Prozent betrage, sei dies eine unverantwortliche Vorgangsweise der österreichischen Bundesregierung gegenüber unseren Kindern, erklärte Haider.

Weiters forderte Haider lebenslange Führungsaufsicht ab einer bestimmten Schwere der Straftat. Dies geschehe in den USA, werde aber auch in England von Tony Blair verwirklicht, der mit dieser Linie auch in die Wahl gegangen sei und die lebenslange Führungsaufsicht für Kinderschänder gefordert habe, damit in deren Umfeld nicht neue Opfer entstehen könnten. (Schluß)

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