Familienvolksbegehren löst Diskussion um Sektengesetz aus Sektenbeauftragter NR Werner Amon kündigt Initiative an

Wien (OTS) - Kinder und Jugendliche besser vor Sekten schützen ist ein wesentliches Anliegen des Familienvolksbegehrens, das von 9. bis 16. September österreichweit zur Eintragung aufliegen wird. Erfreulich ist laut Mag. Otto Gumpinger, Sprecher der überparteilichen Plattform zur Unterstützung des Volksbegehrens, die Zusage des ÖVP Sektenbeauftragten NR Werner Amon neue parlamentarische Initiativen in diesem Bereich setzen zu wollen.

Vorerst ist an eine Ausdehnung des Geltungsbereiches des Konsumentenschutzgesetzes gedacht. Dadurch würden für den Ankauf von Büchern, sonstigen Materialien, Seminarverträgen usw. Rücktrittsrechte, die bisher gegenüber Vereinen nicht bestehen, gesetzlich normiert werden.

In der Folge soll laut Amon auch auf parlamentarischer Ebene ein behördliches Einschaurecht in Vereinigungen diskutiert werden, wenn der Verdacht besteht, daß es sich um Sekten handelt. Eine Offenlegungspflicht der Finanzgebarung, ähnlich wie bei Kapitalgesellschaften steht ebenfalls zur Diskussion. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollten dann im Wege über die Bundessektenstelle einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Eine starke Unterstützung des Volksbegehrens durch die Bevölkerung würde laut Gumpinger die Umsetzungschancen dieser Ankündigungen wesentlich erhöhen.

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